13 April 2026, 14:09

Ölpreise klettern trotz gemischter US-Lagerbestände auf neue Höhen

Liniengraph, der reduzierte zukünftige Ölimport-Erwartungen veranschaulicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Ölpreise klettern trotz gemischter US-Lagerbestände auf neue Höhen

Ölpreise steigen deutlich – Lagerbestände in den USA zeigen gemischtes Bild

In den vergangenen Tagen sind die Ölpreise deutlich gestiegen und haben damit frühere Rückgänge mehr als ausgeglichen. Die Erholung fällt mit uneinheitlichen Trends bei den US-Rohöllagern zusammen: Während einige Lagerstätten Rückgänge verzeichnen, steigen andere an. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Marktnachfrage robust.

Für die Woche bis zum 18. April gingen die US-Rohölreserven um 4,565 Millionen Barrel zurück. Dieser Rückgang steht im Kontrast zu einem Gesamtanstieg von über 19 Millionen Barrel seit Jahresbeginn. Gleichzeitig sanken die Bestände am wichtigen Lagerstandort Cushing in Oklahoma um 354.000 Barrel.

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Auch die Vorräte an Benzin und Mitteldestillaten (wie Diesel) schrumpften: Die Benzinbestände verringerten sich um 2,180 Millionen Barrel, während die Mitteldestillatreserven um 1,640 Millionen Barrel zurückgingen. Die strategische Ölreserve der USA (SPR) verzeichnete hingegen einen Zuwachs von 500.000 Barrel und erreicht damit ein Gesamtvolumen von 397,5 Millionen Barrel.

Die Preise reagierten positiv auf diese Entwicklungen: Die Nordsee-Sorte Brent stieg um 1,00 Dollar auf 67,26 Dollar – ein Plus von 1,51 Prozent. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 1,12 Dollar auf 64,20 Dollar zu, was einem Anstieg von 1,48 Prozent entspricht.

Die aktuellen Daten zeigen ein gespaltenes Bild der US-Öllager: Während einige Reserven schrumpfen, wachsen andere. Trotz der Marktschwankungen bleibt die Nachfrage nach Öl stabil. Die Preisanstiege deuten darauf hin, dass Händler auf knapper werdende Bestände in Schlüsselregionen reagieren.

Quelle