Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern als "beunruhigend"
Leon SchröderOlivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern als "beunruhigend"
Olivia Rodrigo hat auf Kritik reagiert, die ihr vorwirft, mit ihren Babydoll-Kleidern kindliche Mode sexualisiert zu haben. In einem aktuellen Interview bezeichnete die Sängerin die Vorwürfe als „seltsam“ und „beunruhigend“. Ihre Äußerungen fallen in eine Phase, in der sie sich auf die Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums nächsten Monat vorbereitet.
Der Streit entbrannte, nachdem Rodrigo bei einem Live-Auftritt in Barcelona ein Cottagecore-Babydoll-Kleid getragen hatte. Online-Kritiker griffen das Outfit umgehend scharf an und warfen ihr vor, damit erwachsene Sexualität mit kindlicher Ästhetik zu vermischen. Die Debatte verschärfte sich, als ihr Musikvideo zu Drop Dead sie in einem verspielt-rüschigen Babydoll-Set zeigte, das durch die Gänge von Schloss Versailles flitzt.
Rodrigo nahm in einem Gespräch mit dem The New York Times Popcast Stellung zu den Vorwürfen. Sie argumentierte, dass die Empörung tiefere kulturelle Probleme offenbare – etwa die Verharmlosung der Schuldzuweisung an Mädchen für männliche Begierden. Die Sängerin betonte, ihre Stilentscheidungen dienten der Selbstermächtigung und nicht der Infantilisierung. Zudem wies sie darauf hin, dass die Wut über ihre durchgehend bedeckenden Kleider einen besorgniserregenden Doppelmoral-Standard enthülle.
Überraschende Unterstützung erhielt Rodrigo von Courtney Love, die sie in den sozialen Medien verteidigte. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die 21-jährige Künstlerin ihren Fokus auf die Veröffentlichung ihres neuen Albums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love am 12. Juni richtet.
Rodrigos Reaktion lenkt die Aufmerksamkeit von ihren Outfits hin zu grundsätzlichen Debatten über Geschlecht, Mode und Verantwortung. Die anstehende Albumveröffentlichung wird die Diskussion voraussichtlich weiter befeuern. Fans und Kritiker warten nun gespannt darauf, wie sich ihre Musik und öffentlichen Stellungnahmen in den kommenden Wochen verzahnen werden.






