Oberding baut neues Sportzentrum – trotz schwierigem Untergrund im Budget
Mia KochOberding baut neues Sportzentrum – trotz schwierigem Untergrund im Budget
Der Gemeinderat von Oberding hat grünes Licht für das neue Sport- und Freizeitzentrum des TuS Oberding gegeben. Das Projekt, das erstmals 2022 vorgestellt wurde, kann nun nach der einstimmigen Genehmigung des Bebauungsplans Nr. 96 umgesetzt werden. Trotz schwieriger Bodenverhältnisse haben die Planer die Kosten im Griff behalten und gleichzeitig Nachhaltigkeit sowie Stabilität verbessert.
Die Anlage wird eine Fläche von etwa 60.000 Quadratmetern umfassen, wobei durch den aktualisierten Bebauungsplan zusätzlich 4.500 Quadratmeter erschlossen werden. Die ersten Entwürfe, die von den Landschaftsarchitekten Mathias Bauer und Angela Dämmrich präsentiert wurden, sahen ein zweigeschossiges Vereinsheim mit einer Dachterrasse vor. Dieses Gebäude wird teilweise die überdachte Haupttribüne mit mehreren Rängen schützen.
Aufgrund des weichen, wassergesättigten Torfbodens am Standort waren Anpassungen notwendig. Etwa 30 Zentimeter Torf müssen abgetragen und durch Kies ersetzt werden, um das Hauptspielfeld zu stabilisieren. Das Vereinsheim selbst erhält eine Pfahlgründung, um Absackungen zu verhindern, während zusätzliche Entwässerungssysteme und erhöhte Bauwerke die langfristige Standfestigkeit sichern.
Ursprünglich war das Projekt mit knapp unter fünf Millionen Euro veranschlagt worden – ein Budget, das trotz der herausfordernden Bodenverhältnisse und der damit verbundenen Mehrkosten eingehalten wird. Die Gemeinde übernimmt den Großteil der Finanzierung. Seit 2022 wurden Optimierungen vorgenommen, um eine Balance zwischen Bezahlbarkeit und Langlebigkeit zu finden.
Die Bauarbeiten beginnen nun mit einem verstärkten Design, das speziell auf die örtlichen Gegebenheiten zugeschnitten ist. Die neuen Einrichtungen bieten dem TuS Oberding moderne Ausstattung, ohne dabei finanzielle oder ökologische Verantwortung aus den Augen zu verlieren. Sowohl der Verein als auch der Gemeinderat erwarten, dass die Anlage der Gemeinschaft noch viele Jahre dienen wird.