30 March 2026, 02:04

NRW stockt juristische Ausbildung auf: 1.700 neue Referendare bis 2026

Offenes Buch mit dem Titel "Dissertation Juridica de Victore in Expensas Condemando" und sichtbaren Textseiten, wahrscheinlich eine Sammlung von Rechtsdokumenten.

NRW stockt juristische Ausbildung auf: 1.700 neue Referendare bis 2026

Nordrhein-Westfalen stockt sein juristisches Ausbildungsprogramm deutlich auf

Nordrhein-Westfalen will sein Referendariat mit einer deutlichen Erhöhung der Einstellungszahlen stärken. Bis 2026 sollen 1.700 neue Rechtsreferendare eingestellt werden – ein Anstieg um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wird die zuvor beschlossene Kürzung der Mittel rückgängig gemacht und die Einstellungspraxis auf das Niveau von 2023 zurückgeführt.

Die Entscheidung zur Wiederaufstockung der juristischen Ausbildung wurde im Juli 2024 bestätigt. Zuvor hatten die Behörden aufgrund finanzieller Engpässe die Einstellungen reduziert, nun soll der Ausbau der Ausbildungsplätze jedoch wieder vorangetrieben werden. Im Mittelpunkt steht weiterhin die enge Zusammenarbeit zwischen den Institutionen, die für die Ausbildung zukünftiger Juristen verantwortlich sind.

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Im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes absolvieren die Referendare in der Region ein verpflichtendes dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde. Die Bezirksregierung Münster ist für die Organisation dieser Verwaltungsstation zuständig, während das Landgericht Münster als zentrale Stelle für die Zuweisung der Referendare fungiert.

Konkrete Zahlen zur Entwicklung der Referendarstellen zwischen Juli 2024 und dem geplanten Höchststand von 1.700 im Jahr 2026 liegen nicht vor. Die Aufstockung markiert jedoch eine Rückkehr zu den früheren Einstellungsstandards nach einer Phase verringerter Kapazitäten.

Die Erweiterung des Programms schafft mehr Möglichkeiten für angehende Juristen, praktische Erfahrungen zu sammeln. Mit den geplanten 1.700 Referendaren bis 2026 soll die juristische Fachkraftbasis in Nordrhein-Westfalen gestärkt werden. Die Bezirksregierung Münster und das Landgericht werden auch weiterhin eng zusammenarbeiten, um die Umsetzung der Initiative zu unterstützen.

Quelle