23 March 2026, 12:05

Neues Wasserstoff-Forschungszentrum in Wörth-Wiesent eröffnet – ein Meilenstein für grüne Energie

Großes modernes Gebäude mit zahlreichen parkenden Autos davor, umgeben von Straßenmasten, Lampen, Gittern, Grünflächen und einem klaren blauen Himmel, identifiziert als der neue Hauptsitz der University of California, Berkeley.

Neues Wasserstoff-Forschungszentrum in Wörth-Wiesent eröffnet – ein Meilenstein für grüne Energie

Neues Forschungszentrum für Wasserstofftechnologie am Technologiecampus Wörth-Wiesent der TH Deggendorf eröffnet

Am Technologiecampus Wörth-Wiesent der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist offiziell ein neues Forschungszentrum für Wasserstofftechnologie in Betrieb genommen worden. Wissenschaftsminister Markus Blume weihte die Einrichtung am Montag, dem 15. September, ein und setzte damit ein Zeichen für klimaneutrale Energielösungen. Bei der Eröffnungsfeier wurde symbolisch ein Wasserstoffballon steigen gelassen, zudem gab es einen Tag der offenen Tür, bei dem Besucher laufende Projekte kennenlernen konnten.

Bereits seit zwei Jahren wird am Campus in hochmodernen Laboren an Wasserstofftechnologien geforscht. Zu den aktuellen Vorhaben zählt unter anderem die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung in Kooperation mit Tunesien. Bis März 2026 sollen insgesamt 12 internationale Partner aus Österreich, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Südkorea in die Zusammenarbeit eingebunden sein.

Ein zentrales Projekt ist das von der EU geförderte H2Hub-Vorhaben (2023–2025), das italienische und französische Forscher zusammenbringt. Zudem gibt es Abkommen mit südkoreanischen Institutionen, die sich auf Elektrolyseur-Technologien konzentrieren. Der neue Gebäudekomplex wird diese Aktivitäten ausbauen und dazu beitragen, die Kosten für Wasserstofflösungen zu senken und deren Zugänglichkeit zu erhöhen.

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Während der Einweihung erhielten die Gäste Einblicke in die Labore und informierten sich über die Arbeit des Campus. Der Tag der offenen Tür zeigte auf, wie die Forschung künftige Energiesysteme prägen könnte.

Die Erweiterung der Einrichtung stärkt die internationale Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoffinnovation. Mit laufenden Projekten und neuen Partnerschaften will der Campus die Technologie praxistauglicher und erschwinglicher machen. Die Einweihung unterstreicht seine zentrale Rolle bei der Vorantreibung nachhaltiger Energieforschung.

Quelle