21 April 2026, 16:03

Neues Spritpreismodell aus Österreich macht Tanken in Deutschland teurer

Diagramm mit der Überschrift "Benzinpreise in den Vereinigten Staaten", das zwei Linien zeigt: eine stetig ansteigende blaue Linie, die eine sinkende Benzinpreisentwicklung über die Zeit anzeigt, und eine etwas höhere grüne Linie, die steigende Preise anzeigt.

Neues Spritpreismodell aus Österreich macht Tanken in Deutschland teurer

Deutschland übernimmt österreichisches Spritpreismodell – seit 1. April 2026 zahlen Autofahrer mehr

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Seit dem 1. April 2026 gilt in Deutschland das österreichische Modell für die Kraftstoffpreise. Die Umstellung hat zu höheren Kosten für Autofahrer geführt: Die Preisschwankungen sind stärker ausgeprägt, und die Zeitfenster für günstigeres Tanken sind kürzer geworden. Eine Analyse des ADAC bestätigt, dass sowohl Benzin als auch Diesel im Schnitt deutlich teurer geworden sind.

Nach dem neuen System passen die Mineralölkonzerne die Spritpreise einmal täglich um 12 Uhr mittags an. Zu diesem Zeitpunkt schlagen sie einen erheblichen Risikoaufschlag auf, was zu einem deutlichen Preissprung führt. Im Laufe des Nachmittags sinken die Preise dann allmählich bis zum frühen Abend wieder.

Der günstigste Zeitpunkt zum Tanken liegt nun kurz vor Mittag, wenn die Preise etwa 2,7 Cent unter dem Tagesdurchschnitt liegen. Allerdings ist der Zeitraum, in dem Kraftstoff zu niedrigeren Preisen erhältlich ist, im Vergleich zum alten Modell geschrumpft.

Seit der Umstellung ist der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 um etwa neun Cent gestiegen. Noch stärker betroffen ist Diesel: Hier stieg der Literpreis um 10,5 Cent. Insgesamt hat sich das grundlegende Preisniveau für Kraftstoffe in Deutschland durch das österreichische Modell nach oben verschoben.

Für Autofahrer in Deutschland bedeutet das neue System höhere Spritkosten. Die tägliche Anpassung zur Mittagszeit führt zu einem klaren Muster mit höheren Preisen und nur begrenzten Sparmöglichkeiten. Die ADAC-Untersuchung zeigt: Das neue Modell treibt die Preise für Benzin und Diesel konsequent nach oben.

Quelle