22 April 2026, 16:06

Neue Rettungswache in Langelsheim: Baubeginn für 4,5-Millionen-Projekt mit Solardach

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einem Fahnenmast mit Flagge, einem Metallturm, einem Zaun, einer Baumgruppe und einem bewölkten Himmel.

Neue Rettungswache in Langelsheim: Baubeginn für 4,5-Millionen-Projekt mit Solardach

Baubeginn für neue Rettungswache in Langelsheim

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Die Arbeiten an einer neuen Rettungswache in Langelsheim haben offiziell begonnen. Bei einer heutigen Grundsteinlegung wurde der Startschuss für das 4,5-Millionen-Euro-Projekt gegeben, das die Einsatzzeiten für die Bewohner des Landkreises Goslar verkürzen soll. Lokale Verantwortliche bezeichnen die neue Einrichtung als eine "moderne, leistungsstarke und wegweisende Lösung" für die Region.

Die Wache entsteht im Gewerbegebiet Langelsheim – ein Standort, der wegen seiner zentralen Lage gewählt wurde, um die Anfahrtszeiten zu umliegenden Orten wie Lutter am Barenberge und Liebenburg zu reduzieren. Durch die strategische Position sollen Rettungskräfte Patienten schneller erreichen und eine zuverlässigere Versorgung gewährleisten können.

Das eingeschossige Gebäude umfasst eine Fahrzeughalle mit Platz für fünf Einsatzfahrzeuge sowie Lager- und Technikräume. Im Inneren stehen den Rettungskräften ein Schulungsraum, ein Büro, ein Desinfektionsbereich sowie eine Küche mit Aufenthaltsraum und Terrasse zur Verfügung. Die Planung sieht zudem eine klare Trennung zwischen sauberen und kontaminierten Zonen vor und bietet vier Ruheräume für das Personal.

Ein besonderer Fokus liegt auf Energieeffizienz: Rund die Hälfte des Daches wird mit Solarmodulen ausgestattet. Moderne Klima- und Heizsysteme tragen zusätzlich zur Verringerung der Umweltbelastung bei. Sicherheit und Arbeitsbedingungen entsprechen den aktuellen DIN-Normen und sorgen so für einen funktionalen und ergonomischen Arbeitsplatz für die Teams.

Die Fertigstellung der neuen Rettungswache ist für den Spätsommer 2027 geplant. Die Investition in Höhe von 4,5 Millionen Euro soll schnellere Einsatzzeiten und bessere Arbeitsbedingungen für die Rettungskräfte ermöglichen. Nach der Inbetriebnahme wird die Einrichtung zu einem zentralen Knotenpunkt für medizinische Notfall- und Rettungsdienste im Landkreis.

Quelle