29 June 2026, 20:07

Neue Kriminalstatistik 2025: Hohe Rückfallquoten bei nichtdeutschen Tatverdächtigen

Wer begeht in Deutschland immer wieder Gewaltverbrechen

Neue Kriminalstatistik 2025: Hohe Rückfallquoten bei nichtdeutschen Tatverdächtigen

Neue Zahlen für das Jahr 2025 zeigen eine deutliche Kluft bei wiederholten Vorwürfen wegen Gewaltdelikten zwischen deutschen Staatsbürgern und Nichtdeutschen. Nichtdeutsche Einwohner, die 14,9 Prozent der Bevölkerung ausmachen, stellten 42,9 Prozent aller Tatverdächtigen in diesem Bereich. Die Daten verdeutlichen erhebliche Unterschiede bei den Rückfallquoten je nach Nationalität.

Bei deutschen Tatverdächtigen in Gewaltdelikten hatten 8,2 Prozent bereits zweimal Vorwürfe gegen sich, 1,8 Prozent dreimal und 0,8 Prozent vier- bis fünfmal. In den Gruppen der Nichtdeutschen lagen die Werte deutlich höher. Tunesische Tatverdächtige wiesen die höchsten Rückfallraten auf: 16,4 Prozent standen unter dem Verdacht einer zweiten Straftat, 6 Prozent einer dritten – das ist mehr als das Dreifache der deutschen Quote bei Dritt-Tätern.

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Marokkanische Tatverdächtige folgten mit 15 Prozent bei zweiten Vorwürfen und 5,3 Prozent bei dritten. Bei syrischen Staatsangehörigen lagen die Werte bei 10,3 Prozent (zweite Vorwürfe) und 3 Prozent (dritte Vorwürfe). Afghanische Tatverdächtige hatten zu 10,7 Prozent einen zweiten und zu 2,4 Prozent einen dritten Vorwurf gegen sich. Ukrainische Tatverdächtige wiesen mit 8,3 Prozent (zweite Vorwürfe) und 1,7 Prozent (dritte Vorwürfe) die niedrigsten Werte in dieser Gruppe auf.

Die Debatte verschärfte sich, nachdem der in Deutschland geborene verurteilte Gruppenvergewaltiger Islam El M. während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte dies als „inakzeptabel“ und warf anderen Parteien vor, Ideologie über die öffentliche Sicherheit zu stellen.

Die Statistiken offenbaren eine klare Diskrepanz bei wiederholten Gewaltdeliktsvorwürfen zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen. Da Nichtdeutsche einen überproportionalen Anteil der Verdächtigen stellen, dürften die Daten die politische Diskussion weiter anheizen. Die Zahlen liefern eine faktenbasierte Grundlage für die anhaltenden Debatten über Kriminalität und Integration in Deutschland.

Quelle