Netanyahu wehrt sich gegen bizarre Todesgerüchte – doch die Spekulationen halten an
Greta KleinNetanyahu wehrt sich gegen bizarre Todesgerüchte – doch die Spekulationen halten an
In den letzten Wochen haben sich im Internet Gerüchte über den Tod des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu verbreitet. Den Anfang nahm die Spekulation, nachdem ein Video aufgetaucht war, in dem einige Nutzer infrage stellten, ob er noch am Leben sei. Netanyahu selbst hat seitdem mit mehreren Beiträgen in den sozialen Medien reagiert, um die Behauptungen zu widerlegen.
Die jüngste Welle der Diskussionen begann, nachdem Tuomas Malinen, Professor an der Universität Helsinki, eine Umfrage zum Status Netanyahus geteilt hatte. Einige Social-Media-Nutzer vermuteten, er könnte bereits im März ums Leben gekommen sein – möglicherweise bei einem Raketenangriff am 8. März. Andere verwiesen auf ungewöhnliche Details, wie Veränderungen in seiner Sprechweise und Formulierungen in jüngsten Videos.
Zu den Behauptungen gehörten auch Theorien über einen Doubles oder künstlich erzeugte Videoaufnahmen. Ein von der Pressestelle der israelischen Regierung am 12. März 2026 veröffentlichtes Video befeuerte die Spekulationen weiter, als Zuschauer behaupteten, an einer Hand sechs Finger zu erkennen. Netanyahu machte sich später in einem Folgebeitrag über die Idee lustig und scherzte, er habe nach wie vor fünf Finger an jeder Hand.
Am 15. März 2026 zeigte er sich in einem von Reuters verifizierten Café-Video und lachte die Gerüchte weg. Drei Tage später veröffentlichte er ein weiteres Video an der Seite des US-Botschafters Mike Huckabee mit den Worten: "Ja, Mike, ja, ich lebe." Die Bemerkung richtete sich an jene, die seine Auftritte für digital manipuliert hielten.
Unbestätigten Berichten zufolge war Netanyahus Privatjet zudem ungewöhnlich lange in Berlin am Boden geblieben. Gleichzeitig kamen frühere Diskussionen wieder auf, etwa seine Aussage aus dem Jahr 2020 gegenüber dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump, wonach ein großer Militärschlag das iranische Regime stürzen könnte.
Netanyahu hat die Spekulationen wiederholt in Videos und öffentlichen Auftritten zurückgewiesen. Die israelische Regierung hat über die offiziellen Aufnahmen hinaus keine weiteren Stellungnahmen abgegeben. Bis auf Weiteres bleibt die Aktivität des Ministerpräsidenten in den sozialen Medien die Hauptantwort auf die anhaltende Debatte.






