N-ERGIE erkundet geothermisches Potenzial für Nürnbergs Wärmewende
N-ERGIE bereitet Erkundung des geothermischen Potenzials im Großraum Nürnberg vor
Im Rahmen des Projekts Erdwärme Franken will das Unternehmen mithilfe von 2D-seismischen Messungen unterirdische Wärmevorkommen im Großraum Nürnberg kartieren. Die Arbeiten sollen Ende 2026 beginnen und etwa 110 Kilometer an Messstrecken umfassen.
Bereits 2023 hatte N-ERGIE die Genehmigung erhalten, ein 200 Quadratkilometer großes Gebiet auf geothermische Ressourcen zu untersuchen. Nun werden sechs Messrouten durch Nürnberg, Fürth sowie benachbarte Gemeinden wie Oberasbach, Stein und Zirndorf führen. Spezialfahrzeuge senden dabei Schallwellen bis zu fünf Kilometer tief in den Untergrund, um geeignete Wärmevorkommen zu lokalisieren.
Die Messungen sollen vier bis fünf Wochen dauern. N-ERGIE stimmt sich eng mit den örtlichen Behörden, Landratsämtern und Kommunen ab, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die erhobenen Daten fließen anschließend in die lokale Wärmeplanung ein und werden den betroffenen Gemeinden zur Verfügung gestellt.
Ziel des Projekts ist es, den Anteil erneuerbarer Energien in der Fernwärmeversorgung zu erhöhen. Bei Erfolg könnten die Erkenntnisse dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in der Region zu verringern. Die Untersuchungen markieren einen wichtigen Schritt bei der Erschließung des geothermischen Potenzials für die zukünftige Energieversorgung.






