Münchner Startup Denpalux will EMV-Tests mit KI revolutionieren
Ein Münchner Startup will die elektromagnetische Verträglichkeitstestung (EMV) revolutionieren
Ursprünglich unter dem Namen Mitai gestartet, ging das Unternehmen aus dem globalen Inkubator des Technologiekonzerns TDK hervor – nachdem seine Idee aus rund 60 Mitarbeitervorschlägen ausgewählt worden war. Nun strebt das Startup an, innerhalb von fünf Jahren den Branchenstandard für präventive EMV-Lösungen zu setzen.
Der Ursprung von Mitai liegt in TDks internem Innovationsprogramm, wo sich der Vorschlag des Teams gegen Dutzende anderer Durchsetzte. Kernziel des Startups ist es, EMV-Probleme bereits zu erkennen, bevor sie in physischen Tests auftauchen – und so Herstellern Zeit und Kosten zu sparen. Dafür wird jahrzehntelanges Ingenieurswissen in eine automatisierte Softwarelösung überführt.
Die größte Hürde bisher bestand darin, das komplexe EMV-Wissen in eine nutzerfreundliche digitale Form zu bringen. Trotz der Herausforderung treibt das Team die Entwicklung voran und plant, innerhalb eines Jahres die ersten Kunden zu gewinnen. Als Standort wurde München gewählt – wegen des starken Fachkräftepools und der etablierten Netzwerke in der Elektrotechnik.
Mit Blick auf die Zukunft – und seit September 2025 unter dem neuen Namen Denpalux GmbH – will das Unternehmen zur ersten Anlaufstelle für die Erfüllung von EMV-Anforderungen werden. Langfristig strebt es danach, als weltweiter Marktführer in diesem Bereich anerkannt zu werden – und sieht sich bereits als „versteckten Champion“ im Entstehen.
Denpalux GmbH arbeitet daran, die EMV-Testung von reaktiven Nachbesserungen hin zu präventiver Software zu verlagern. Die ersten Kunden sollen den Service innerhalb der nächsten zwölf Monate nutzen. Gelingt der Durchbruch, könnte das Startup die Herangehensweise der Industrie an elektromagnetische Verträglichkeit in der Produktentwicklung grundlegend verändern.






