08 May 2026, 08:03

Münchner Start-up Vaeridion revolutioniert Kurzstreckenflüge mit elektrischem Flugzeug

Flugzeug und Fahrzeuge auf einer Start- und Landebahn.

Münchner Start-up Vaeridion revolutioniert Kurzstreckenflüge mit elektrischem Flugzeug

Münchner Start-up Vaeridion sammelt 14 Millionen Euro für Entwicklung eines vollelektrischen Flugzeugs

Das in München ansässige Start-up Vaeridion hat 14 Millionen Euro eingesammelt, um ein vollständig elektrisches Flugzeug zu entwickeln. Das von zwei ehemaligen Airbus-Ingenieuren gegründete Unternehmen will mit seinem „Microliner“-Design den Kurzstreckenverkehr in Europa revolutionieren. Erste Kunden haben bereits Verträge unterzeichnet, und die ersten kommerziellen Flüge könnten ab 2030 starten.

Vaeridion wurde von Ivor van Dartel und Sebastian Seemann mitgegründet, beide ehemalige Ingenieure von Airbus und ZF. Ihr Microliner ähnelt bestehenden Regionalflugzeugen, was die Entwicklungs- und Produktionskosten senken könnte. Das Flugzeug ist für Kurzstrecken ausgelegt und soll eine Reichweite von 500 Kilometern erreichen – genug für viele inner-europäische Verbindungen.

Das Unternehmen hat bereits erste Kunden gewonnen, darunter die ASL Group, Aero-Dienst, Copenhagen AirTaxi und Copenhagen Helicopter. Die Ticketpreise sollen zwischen 150 und 300 Euro liegen, zunächst mit Fokus auf Geschäftsreisende, später auch für Privatkunden. Aero-Dienst prüft zudem den Einsatz des Vaeridion-Designs für einen elektrischen Rettungshubschrauber im Auftrag des ADAC.

Ein wichtiger Meilenstein war die Unterzeichnung eines Vorvertrags mit der europäischen Luftfahrtbehörde EASA – Vaeridion ist damit der erste Hersteller der Allgemeinen Luftfahrt, der diesen Schritt geht. Ziel ist es, bis 2027 einen zertifizierungsfähigen Prototypen in der Luft zu haben und 2030 den kommerziellen Betrieb aufzunehmen. Das Flugzeug soll wie ein herkömmliches Modell starten und landen und keine spezielle Infrastruktur benötigen.

Mit den 14 Millionen Euro rückt Vaeridions elektrischer Microliner der Realität einen Schritt näher. Mit einer Reichweite von 500 Kilometern und der Kompatibilität zu herkömmlichen Startbahnen könnte er den Kurzstreckenverkehr in Europa grundlegend verändern. Die ersten Flüge sind für 2030 geplant, nachdem 2027 die Prototypentests beginnen sollen.

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