Münchner Sicherheitskonferenz endet mit Großaufgebot und Protesten in der Stadt
Greta KleinMünchner Sicherheitskonferenz endet mit Großaufgebot und Protesten in der Stadt
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) endete mit einem Großeinsatz der Polizei, um die Sicherheit in der gesamten Stadt zu gewährleisten. Mehr als 5.000 Beamte aus Deutschland und den Nachbarländern waren im Einsatz, während sich Spitzenpolitiker aus aller Welt zu der hochkarätigen Veranstaltung in München versammelten. Die Behörden erklärten die Sicherheitsmaßnahmen später trotz mehrerer Vorfälle für erfolgreich.
Die Konferenz, die vom 14. bis 16. Februar 2026 stattfand, zog Vertreter aus 120 Ländern an. Rund 60 Staats- und Regierungschefs nahmen teil, ebenso etwa 100 Außen- und Verteidigungsminister. Angesichts dieser großen internationalen Präsenz setzte die Münchner Polizei umfassende Sicherheitsvorkehrungen um.
Während der Veranstaltung begleitete die Polizei 17 Versammlungen, die in direktem Zusammenhang mit der MSC standen. Die größte Kundgebung fand auf der Theresienwiese statt, wo bis zu 250.000 Menschen gegen die politische Entwicklung im Iran protestierten. Eine separate Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz selbst lockte etwa 2.000 Teilnehmer an, wobei es zu Störungen kam.
Zu den Vorfällen zählten unter anderem zwei Polizeibeamte, die bei einer Demonstration am Marienplatz getreten wurden. Ein Verkehrsunfall auf der A9 bei Allershausen beschädigte zudem sechs Polizeifahrzeuge, wobei mehrere Beamte leicht verletzt wurden. Insgesamt erlitten 23 Einsatzkräfte leichte Verletzungen, während 18 weitere während der Operationen erkrankten.
Die Polizei registrierte über 20 Straftaten im Zusammenhang mit der Konferenz, darunter Verstöße gegen die temporäre Flugverbotszone. Zudem wurden 59 Fahrzeuge aus gesperrten Parkbereichen abgeschleppt, um die Zufahrtswege freizuhalten.
Trotz der Herausforderungen bestätigte die Münchner Polizei den Erfolg des Einsatzes zur Absicherung der Konferenz. Die Veranstaltung verlief ohne größere Sicherheitspannen, auch wenn leichte Verletzungen und Störungen verzeichnet wurden. Die Behörden werden nun die Maßnahmen auswerten, um künftige Großoperationen zu optimieren.