Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Selenskyj und Rubio diskutieren über Europas Zukunft
Lotta SchneiderProminente Trump-Gegner erwartet in München - Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Selenskyj und Rubio diskutieren über Europas Zukunft
Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Vom 13. bis 15. Februar in München
Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 findet vom 13. bis 15. Februar in München statt. Die diesjährige Veranstaltung widmet sich drängenden globalen Herausforderungen, darunter die europäische Verteidigungspolitik, transatlantische Spannungen und der anhaltende Krieg in der Ukraine. Zu den erwarteten hochrangigen Teilnehmern zählen US-Außenminister Marco Rubio und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sowie weitere führende Politiker.
Auf der Agenda der Konferenz stehen vielfältige Sicherheitsfragen. Themenschwerpunkte sind die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, die unter der Politik der Trump-Administration unter Druck geraten sind. Zudem werden die Wiederbelebung multilateraler Zusammenarbeit, konkurrierende globale Machtstrukturen und die Folgen des Klimawandels – insbesondere der steigende Meeresspiegel – diskutiert.
Unter den Gästen befinden sich prominente US-Demokraten. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, der als möglicher Präsidentschaftskandidat für 2028 gehandelt wird, nimmt an der Konferenz teil. Auch Gretchen Whitmer, Gouverneurin von Michigan und seit 2019 im Amt, die bereits als Bewerberin für die demokratische Nominierung galt, wird dabei sein. Die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez, eine führende progressive Stimme und Verbündete von Senator Bernie Sanders, verstärkt die hochkarätige demokratische Präsenz.
Marco Rubio, in seiner Rolle als US-Außenminister, leitet die amerikanische Delegation. Seine Teilnahme fällt in eine Phase, in der die US-Außenpolitik – insbesondere gegenüber Europa und der Ukraine – im Mittelpunkt der Debatten steht. Die Anwesenheit von Präsident Selenskyj unterstreicht indes die anhaltende Dringlichkeit des Krieges in seinem Land.
Die Konferenz bringt Führungspersönlichkeiten zusammen, um zentrale Sicherheits- und geopolitische Fragen zu erörtern. Mit Vertretern aus Europa und Nordamerika könnten die Diskussionen künftige Politiken in den Bereichen Verteidigung, Technologie und Klimaschutz prägen. Die Ergebnisse dürften die transatlantischen Beziehungen und die globale Stabilität in den kommenden Jahren beeinflussen.