Münchens magische Wahrzeichen: Von der Frauenkirche bis zur Bavaria-Statue
Leon SchröderMünchens magische Wahrzeichen: Von der Frauenkirche bis zur Bavaria-Statue
Münchens historische Wahrzeichen ziehen weiterhin Besucher mit ihrem reichen kulturellen Erbe und ihrer atemberaubenden Architektur in ihren Bann. Zu ihnen zählt die Frauenkirche als spätgotisches Meisterwerk, während das Maximilianeum sowohl politisches Zentrum als auch kultureller Schatz ist. In der Nähe verleihen die Bavaria-Statue und der Viktualienmarkt der Stadt zusätzlichen Charme – eine Mischung aus Legende, Kunst und lokalem Flair.
Die Frauenkirche, auch Dom zu Unserer Lieben Frau genannt, prägt seit dem 15. Jahrhundert die Münchner Skyline. Ihre beiden fast 100 Meter hohen Türme sind weithin bekannt, wobei der Südturm nun für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Besucher können die Spitze erklimmen und einen Panoramablick genießen – ein Ticket ist erforderlich, Studierende und Kinder erhalten Ermäßigungen. Im Inneren bleibt die „Teufelstreppe“ ein Rätsel: Der Legende nach soll sie vom Teufel selbst erbaut worden sein.
Nur wenige Schritte entfernt erhebt sich im Stadtteil Haidhausen das Maximilianeum, ein beeindruckendes neugotisches Bauwerk. Seit 1949 beherbergt es den Bayerischen Landtag, doch seine Bedeutung geht über die Politik hinaus. Die dazugehörige Stiftung fördert begabte Studierende, und bei Führungen offenbaren sich prunkvolle Innenräume sowie ein weiter Blick über die Isar und das Münchner Stadtgebiet. Nahe der Theresienwiese thront die Bavaria-Statue über dem Gelände – eine kolossale Bronzefigur, die König Ludwig I. in Auftrag gab. 1850 enthüllt, schuf sie Ferdinand von Miller als Verkörperung des bayerischen Geistes. Die Statue ist während des Oktoberfests ein zentraler Anziehungspunkt und das ganze Jahr über ein Symbol regionalen Stolzes.
Für Kulturbegeisterte nimmt die Bayerische Staatsoper einen besonderen Platz ein. 1653 gegründet, ist sie im Nationaltheater ansässig und präsentiert Opern, Ballette und Konzerte von Weltrang. Derweil pulsiert der Viktualienmarkt vor Leben: Frische Erzeugnisse, handgefertigte Waren und bayerische Gastfreundschaft locken Einheimische wie Touristen gleichermaßen.
Münchens Verbindung von Geschichte und Moderne zeigt sich in seinen Wahrzeichen. Die Frauenkirche und das Maximilianeum vereinen architektonische Pracht mit öffentlichem Zugang, während die Bavaria-Statue und der Viktualienmarkt Traditionen bewahren. Mit kostenlosem Kircheneintritt und Führungen im Parlament sorgt die Stadt dafür, dass ihr Erbe allen offensteht.