31 May 2026, 10:02

MTU Aero Engines stürzt durch defekte Triebwerke in die Verlustzone

Motorenschaden zwingt MTU tief in die roten Zahlen

MTU Aero Engines stürzt durch defekte Triebwerke in die Verlustzone

MTU Aero Engines verzeichnet schwere finanzielle Einbußen durch defekte Getriebefan-Triebwerke

Ein Rückrufkostenaufwand von einer Milliarde Euro hat das Unternehmen im dritten Quartal in einen Nettoverlust von 568 Millionen Euro gestürzt. Dennoch erbringen die Kerngeschäfte weiterhin starke Gewinne.

Ursache des Problems ist defektes Metallpulver, das von Pratt & Whitney in Turbinenscheiben verbaut wurde. Der Fehler hat weltweit zu massiven Problemen bei Triebwerken geführt, die in Airbus-A320neo-Maschinen eingebaut sind. In der Folge müssen nun Hunderte Flugzeuge für verpflichtende Inspektionen am Boden bleiben.

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Ohne die Rückrufkosten hätte das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern über 800 Millionen Euro betragen. Doch der einmalige Belastungsposten hat das Gesamtergebnis ins Minus gedrückt. Dennoch rechnet MTU für das Gesamtjahr mit Umsätzen zwischen 6,1 und 6,3 Milliarden Euro – ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit des Kerngeschäfts.

Der Rückruf hat MTU zwar kurzfristig in die Verlustzone gezwungen, und die Stilllegung von Flugzeugen sowie Inspektionsauflagen werden den globalen Flugbetrieb beeinträchtigen. Doch die grundsolide Profitabilität des Unternehmens deutet darauf hin, dass es trotz des Rückschlags auf stabilem Kurs bleibt.

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