26 June 2026, 18:02

Mord an trächtiger Hirschkuh: Armbrustspuren führen zu Verdächtigen in Bleckede

Polizei in Bleckede untersucht Tod einer Reh mit Armbrust

Mord an trächtiger Hirschkuh: Armbrustspuren führen zu Verdächtigen in Bleckede

Ende Mai wurde in Bleckede eine trächtige Hirschkuh tot aufgefunden. Ein örtlicher Jagdpächter entdeckte das Tier und informierte umgehend die Behörden. Das Tier war durch einen Armbrustbolzen tödlich verletzt worden.

Am 27. Mai meldete der Pächter den Fund der toten Hirschkuh der Polizei. Die Ermittlungen führten schnell zu einer Spur: Ein aus dem Tier geborgener Armbrustbolzen konnte einem möglichen Käufer zugeordnet werden. Dies brachte die Beamten zu einem Wohnhaus in Bleckede.

Am 25. Juni beschafften sich die Ermittler einen Durchsuchungsbefehl vom Landgericht Lüneburg. Bei der anschließenden Durchsuchung des Anwesens beschlagnahmten sie eine Armbrust sowie dazugehöriges Zubehör. Die Bewohner des Hauses gerieten daraufhin unter Tatverdacht, in den Tod des Tieres verwickelt zu sein.

Das Verfahren wird weiterhin wegen Wilderei und Tierquälerei ermittelt. Die sichergestellte Armbrust und das Zubehör werden im Rahmen der Untersuchungen analysiert. Die Behörden arbeiten weiter daran, die Verantwortlichen für den Tod der Hirschkuh ausfindig zu machen. Bisher wurden keine weiteren Details bekannt gegeben.

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