Modifizierter Porsche 911 verunglückt – Verwirrung um angeblichen Ruf CTR "Yellowbird"
Greta KleinModifizierter Porsche 911 verunglückt – Verwirrung um angeblichen Ruf CTR "Yellowbird"
Schwerer Unfall mit modifiziertem Porsche 911 löst zunächst Verwirrung aus – Irrtümlich als seltener Ruf CTR "Yellowbird" gemeldet
Ein Hochgeschwindigkeitsunfall mit einem umgebauten Porsche 911 sorgte zunächst für Verwirrung, nachdem Berichte fälschlich behaupteten, es handele sich um einen seltenen Ruf CTR "Yellowbird". Der Vorfall ereignete sich auf einer nassen, kalten Straße, als der Fahrer bei einem Überholmanöver die Kontrolle verlor. Beide Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon.
Der Unfall passierte, als ein 64-jähriger Fahrer auf glatter Fahrbahn zu überholen versuchte. Das Fahrzeug, das mit roten Kurzkennzeichen unterwegs war, rutschte von der Straße ab. Die Rettungskräfte brachten den Fahrer und einen 22-jährigen Beifahrer mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.
Erste Meldungen identifizierten das Fahrzeug fälschlicherweise als einen Ruf CTR "Yellowbird" – eines von nur 29 jemals gebauten Modellen. Diese legendären Supercars der 1980er-Jahre, basierend auf dem Porsche 911 Carrera 3.2, erzielen heute bei Auktionen Millionenpreise. Das Originalmodell erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 342 km/h und kostete 1987 rund 328.000 D-Mark – umgerechnet über 340.000 Euro heute.
Die Behörden bestätigten später, dass es sich bei dem zerstörten Wagen um einen modifizierten Porsche 911 handelte, nicht um einen echten Yellowbird. Diese Korrektur verringerte die geschätzten finanziellen Folgen des Unfalls deutlich.
Der Vorfall unterstreicht die Risiken von Raserei bei schlechten Straßenverhältnissen – selbst mit leistungsstarken Sportwagen. Zwar war das Fahrzeug nicht der seltene Yellowbird, doch der Unfall lenkte die Aufmerksamkeit auf den Kultstatus der in Kleinserie gefertigten Ruf-Modelle. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer wurden nach der Behandlung mit leichten Verletzungen wieder entlassen.