24 December 2025, 08:02

Meilenstein für den öffentlichen Verkehr in der Region Landshut

Eine Reihe geparkter Busse auf einer Straße mit Gebäuden, Bäumen, Strommasten mit Drähten, einem Zaun und einem Rauchschlot, unter einem Himmel.

Meilenstein für den öffentlichen Verkehr in der Region Landshut

Landshut wird zum 1. Januar 2026 Teil des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV)

Mit dem Wechsel kommen neue digitale Services, überarbeitete Buslinien und vereinfachte Tarife für Fahrgäste in der gesamten Region. Verantwortliche versprechen einen reibungslosen Übergang und hoffen, dass das aktualisierte System mehr Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr bewegt.

Ab dem kommenden Jahr steht Nutzern die digitale Check-in-Funktion der MVV-App zur Verfügung. Damit können Fahrgäste per Smartphone ein- und auschecken, während die App automatisch den korrekten Fahrpreis berechnet. Klassische Papiertickets, Tageskarten und Streifenkarten bleiben weiterhin erhältlich, müssen jedoch vor Fahrtantritt manuell entwertet werden.

Auch das Busnetz in Landshut wurde neu geordnet: Stadtbusse tragen nun die Vorsilbe „60“, Schul- und Pendlerverbindungen beginnen mit „E“. Schnellbusse zwischen wichtigen Knotenpunkten verkehren unter den Nummern 615 bis 619. Die genaue Nummerierung für die umliegenden Gemeinden steht erst mit dem offiziellen Wechsel fest. Die Tarife wurden angepasst, um Fahrten günstiger zu gestalten. Kurstrecken innerhalb des Stadtwerke-Landshut-Bereichs kosten künftig 2,10 Euro. Ein TagesTicket für das gesamte MVV-Netz schlägt mit 30,20 Euro für Einzelpersonen und 40,40 Euro für Gruppen von bis zu fünf Personen (inklusive Kinder) zu Buche. Studierende in der Region profitieren vom kostenlosen 365-Euro-Ticket, das ganzjährig in allen MVV-Verkehrsmitteln gilt. Inhaber des Deutschland-Tickets können dieses wie gewohnt weiternutzen.

Die Eingliederung in den MVV soll Reisen vereinfachen und die Kosten für Fahrgäste senken. Mit digitalem Check-in, optimierten Linien und erweiterten Ticketoptionen ist das System startbereit. Der volle Betrieb beginnt am 1. Januar 2026 – die Verantwortlichen erwarten eine stärkere Nutzung des öffentlichen Verkehrs in der Region.