09 February 2026, 22:03

Linde streicht bis zu 400 Ingenieursstellen – Verhandlungen mit Betriebsrat laufen

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrikszene bei Cadillac Steel Works, das Arbeiter bei der Bedienung einer großen Maschine zeigt, umgeben von Leitern und Stangen.

Linde streicht bis zu 400 Ingenieursstellen – Verhandlungen mit Betriebsrat laufen

Linde plant bis Ende Mai Abbau von Ingenieursstellen bei der Arbeitsagentur und Interamt

Der Industriegaskonzern Linde will bis Ende Mai einen Teil seiner Ingenieursbelegschaft bei der Arbeitsagentur und Interamt abbauen. Geplant ist die Streichung von bis zu 400 Stellen an zwei deutschen Standorten. Als Gründe nennt das Unternehmen den wachsenden internationalen Wettbewerb und die Notwendigkeit, kosteneffizient zu bleiben.

Betroffen von den Stellenkürzungen sind die Linde-Standorte in Höllriegelskreuth bei Pullach und in Dresden. Fast ein Viertel der Mitarbeiter in der Ingenieurssparte an diesen Standorten könnte entlassen werden. Der Bereich trägt jedoch nur einen geringen Anteil zum Gesamtumsatz und -gewinn des Unternehmens bei.

Den Beschäftigten werden nun drei Optionen angeboten: Sie können ein Abfindungspaket annehmen, zu einer Outplacement-Firma wechseln oder sich für einen vorzeitigen Teilruestand entscheiden. Wer die gesetzten Fristen nicht einhält, könnte aus betrieblichen Gründen entlassen werden. Derzeit laufen Verhandlungen mit den Mitarbeitern und dem Betriebsrat.

Die Entscheidung folgt dem zunehmenden Druck durch globale Konkurrenten, sowohl in technologischer als auch in preislicher Hinsicht. Linde betont, dass die Umstrukturierung der Ingenieursabteilung entscheidend sei, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

Die geplanten Änderungen werden die Ingenieurssparte von Linde in den kommenden Monaten grundlegend verändern. Bis zu 400 Stellen könnten wegfallen, während das Unternehmen seine Strukturen anpasst. Das endgültige Ergebnis hängt von den laufenden Gesprächen mit den Mitarbeitern und Gewerkschaftsvertretern ab.