31 December 2025, 14:04

Laura Dahlmeier stirbt bei Kletterunfall im Karakorum – ihr Vermächtnis lebt weiter

Eine Frau, die auf Schnee Ski fährt und eine Tasche und eine Mütze trägt, mit Bäumen und Hügeln im Hintergrund.

Laura Dahlmeier stirbt bei Kletterunfall im Karakorum – ihr Vermächtnis lebt weiter

Laura Dahlmeier, ehemalige Biathlon-Weltmeisterin und leidenschaftliche Bergführerin, starb am 28. Juli 2025 bei einem Kletterunfall. Die Tragödie ereignete sich während ihres Abstiegs vom Laila Peak im Karakorum-Gebirge, als sie von einem Steinschlag getroffen wurde. Ihre tiefe Verbundenheit mit den Bergen hatte über Jahre hinweg sowohl ihre Karriere als auch ihr Privatleben geprägt.

Geboren und aufgewachsen am Fuße der Zugspitze, betrachtete Dahlmeier die Alpen stets als ihr "ideales Spielparadies". Nach dem Ende ihrer aktiven Biathlon-Laufbahn verwirklichte sie ihre Leidenschaft für die Hochgebirge, indem sie eine Ausbildung zur staatlich geprüften Berg- und Skiführerin absolvierte. Zudem engagierte sie sich ehrenamtlich beim Bergwacht-Dienst Garmisch-Partenkirchen, wo ihr Fachwissen und ihr Einsatz große Anerkennung fanden.

Ihre Liebe zu den Bergen beschränkte sich nicht auf den Beruf. Jedes Weihnachten pflegte sie Rituale wie Skitouren, Trailrunning und das Bewältigen anspruchsvoller Kletterrouten. Vor zwei Jahren teilte sie auf Instagram ein Foto, das sie in einem Handstand vor alpiner Kulisse zeigte – beschriftet mit einem schlichten "Frohe Weihnachten". Am Tag des Unfalls verhinderten extreme Wetterbedingungen, dass Rettungskräfte sie erreichen konnten. Gemäß ihrem Wunsch verblieb ihr Körper am Berg. Nach ihrem Tod schuf ihre Mutter, Susi Dahlmeier, ein Schmuckstück namens "Brücke zum Paradies", das Lauras ewige Verbindung zu den geliebten Gipfeln symbolisiert. Bis zum 31. Dezember 2025 wurde offiziell noch keine Nachfolge für ihre Position beim Garmisch-Partenkirchner Bergwacht-Dienst bekannt gegeben.

Dahlmeiers Vermächtnis lebt weiter durch ihr Engagement in der Bergrettung und ihre unerschütterliche Leidenschaft für die Alpen. Der zu ihrem Gedenken geschaffene Schmuck steht als Hommage an ein Leben, das untrennbar mit den Bergen verbunden war. Ihr Fehlen hinterlässt eine Lücke in der Klettergemeinschaft und dem Rettungsdienst, dem sie mit Hingabe diente.