Landshut startet Initiative für mehr inklusiven Sport vor der Woche der Inklusion
Greta KleinLandshut startet Initiative für mehr inklusiven Sport vor der Woche der Inklusion
Neuer Schub für inklusiven Sport in Landshut
In Landshut hat eine neue Initiative für inklusiven Sport Fahrt aufgenommen. Lokale Gruppen und Verantwortliche trafen sich kürzlich, um zu beraten, wie Sport für alle zugänglicher gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Abbau von Barrieren und die Förderung der Teilhabe – rechtzeitig zur bevorstehenden "Woche des inklusiven Sports".
Das "Inklusionsnetzwerk Landshut" veranstaltete das Treffen, um Wege zur Verbesserung der Inklusion im Sport auszuloten. Teilgenommen haben Vereinsvertreter:innen, Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, Politiker:innen und engagierte Bürger:innen. Ihr Ziel war klar: die Tatsache anzugehen, dass von den rund 90.000 Sportvereinen in Deutschland noch immer zu wenige inklusive Angebote bereitstellen.
Im Rahmen der Veranstaltung stellte Daniela Hame vom TSV Landshut-Auloh das Projekt "Inklusiver Familiensport" vor. Die Initiative richtet sich an Menschen jeden Alters und jeder Fähigkeit und bietet Aktivitäten, die Bewegung mit sozialem Austausch verbinden. Hame betonte, dass inklusiver Sport bedeute, dass alle mitmachen können – ob als Aktive, Ehrenamtliche oder Unterstützer:innen.
Das Treffen markierte zudem den Start des "Netzwerks Sport inklusiv", das eine nachhaltige, inklusive Sportstruktur in Landshut aufbauen soll. Geplant sind der Ausbau barrierefreier Einrichtungen, die Schaffung weiterer Teilhabemöglichkeiten und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Vorteile inklusiven Sports.
Die Teilnehmer:innen verließen die Veranstaltung mit großer Motivation, die Inklusion im lokalen Sport weiter voranzutreiben. Die Ergebnisse der Diskussionen fließen in die "Woche des inklusiven Sports" ein, die zeitlich mit dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zusammenfällt.
Mit den Bemühungen des Netzwerks soll der Zugang zu Sport in Landshut und darüber hinaus grundlegend verändert werden. Durch den Ausbau inklusiver Programme und den Abbau von Hindernissen hoffen die Organisator:innen, dass jeder mitmachen kann. Der nächste Schritt besteht darin, die im Treffen gesammelten Ideen in konkrete Maßnahmen umzusetzen.






