Landshut plant bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde und eigene Sonntagsschule
Leon SchröderLandshut plant bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde und eigene Sonntagsschule
Landshuts bulgarische Gemeinschaft könnte bald eigene orthodoxe Kirchengemeinde und Sonntagsschule erhalten
Der bulgarische Generalkonsul Ionkow besuchte die Stadt, um mit lokalen Vertretern über die Pläne zu sprechen. Das Vorhaben unterstreicht die engen kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Bayern und Bulgarien.
Die Initiative entsteht zu einer Zeit, in der Bulgarien als Reise- und Wirtschaftsstandort in ganz Europa immer attraktiver wird.
Rund 370 bulgarische Staatsbürger leben derzeit in Landshut, viele von ihnen als qualifizierte Fachkräfte. Ihre gute Integration in die lokale Wirtschaft hat die Beziehungen zwischen den beiden Regionen gestärkt. Generalkonsul Ionkow traf sich mit Oberbürgermeister Alexander Putz im Rathaus, um Möglichkeiten für eine bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde und eine eigene Sonntagsschule zu erörtern.
Bürgermeister Putz begrüßte die Idee und betonte die langjährige Freundschaft zwischen Bayern und Bulgarien. Er sicherte die Unterstützung der Stadt bei der Suche nach geeigneten Gebäuden für die neuen Einrichtungen zu. Der Konsul lobte zudem den wachsenden Stellenwert Bulgariens als Wirtschafts- und Tourismusstandort und verwies auf die Schwarzmeerstrände, Bergresorts sowie historischen Städte wie Sofia und Plowdiw.
Die Gespräche spiegelten die allgemeinen Bestrebungen wider, die bulgarischen Einwohner Landshuts zu fördern und gleichzeitig den kulturellen Austausch zu intensivieren. Beide Seiten waren sich einig, wie wichtig es ist, Räume für religiöse und bildungsbezogene Aktivitäten zu schaffen, die auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft zugeschnitten sind.
Die geplante Kirchengemeinde und Sonntagsschule würden der rund 370 Personen zählenden bulgarischen Gemeinschaft in Landshut dienen. Die Stadtverwaltung hat zugesagt, bei der Standortsuche und der logistischen Umsetzung zu helfen. Bei Erfolg könnte das Projekt die Beziehungen zwischen Bayern und Bulgarien in den Bereichen Bildung, Kultur und Handel weiter vertiefen.