Kunsthaus Göttingen feiert Neuanfang nach Insolvenz mit Star-Ausstellungen
Greta KleinKunsthaus Göttingen feiert Neuanfang nach Insolvenz mit Star-Ausstellungen
Das Kunsthaus Göttingen öffnet nach Insolvenz am 27. März 2025 wieder seine Türen
Nach einer vorübergehenden Schließung aufgrund von Insolvenz wird das Kunsthaus Göttingen im historischen Altstadtviertel des Kunstquartiers KuQua wiedereröffnet – mit einem ambitionierten Ausstellungsprogramm für das kommende Jahr.
Den Auftakt macht vom 27. März bis 1. Juni 2025 die Fotografie-Ausstellung „Auschwitz Birkenau“ des renommierten Fotografen Jürgen Teller. Es folgt vom 4. September bis 1. November 2025„Shot by Adams“ des kanadischen Musikers und Fotografen Bryan Adams. Ab dem 6. November 2025 bis Ende Januar 2026 präsentiert der US-amerikanische Künstler Jim Dine dann Gemälde und Skulpturen.
Im weiteren Verlauf des Jahres eröffnet am 15. Dezember 2025 die Ausstellung „der weisse hopfengarten“ der Künstlerin Renate von Mangoldt. Für 2026 sind zudem Werke von Antanas Sutkus und William Kentridge geplant. Die Wiedereröffnung gelingt dank des gemeinsamen Engagements von Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, dem Verleger Gerd Steidl und dem Leiter des Literaturherbstes, Johannes-Peter Herberhold.
Der Eintritt ins Kunsthaus kostet 8 Euro, ermäßigt für Berechtigte. Kinder unter 18 Jahren sowie Besucher:innen am letzten Donnerstag eines jeden Monats haben freien Eintritt. Spenden zur Unterstützung der Galerie können auf das Konto DE17 8207 0024 0269 4230 45 überwiesen werden. Zwar ist die bisherige Hauptsponsoring-Partnerschaft ausgelaufen, doch laufen derzeit Verhandlungen, um die Finanzierung für 2026 neu zu sichern.
Mit einem vielversprechenden Programm internationaler Künstler:innen und der Aussicht auf neue Fördermittel will sich das Kunsthaus Göttingen als zentraler Ort der Göttinger Kulturszene zurückmelden. Ein Neuanfang mit künstlerischem Anspruch.