11 May 2026, 06:04

Königin Silvia kämpft in Berlin für besseren Schutz von Kindern

Gruppe von Kindern und Erwachsenen bei einer Stadtratssitzung mit Rednerpult, Monitoren, Mikrophonen, Logo an der Wand und Bildschirm im Hintergrund.

Königin Silvia kämpft in Berlin für besseren Schutz von Kindern

Königin Silvia von Schweden hält sich heute in Berlin auf, um an einer hochrangigen Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der World Childhood Foundation Deutschland, vereint Expertinnen und Experten aus Politik, Justiz und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen zentrale Maßnahmen zur Stärkung des Schutzes von Kindern in ganz Deutschland.

Die Podiumsdiskussion beginnt um 12 Uhr im Hotel Adlon. Sie knüpft an den Runden Tisch 2024 an, der Anfang dieses Jahres im Schloss Bellevue stattfand, und setzt die Bemühungen fort, Lücken im Kinderschutz zu schließen. Zu den Organisatoren zählen Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, sowie die World Childhood Foundation Deutschland (WCFD), die Königin Silvia 1999 ins Leben gerufen hat.

Auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unterstützt die Initiative. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden die Verantwortlichkeiten verschiedener Sektoren analysieren, um den Kampf gegen Missbrauch und Ausbeutung zu verbessern. Die 82-jährige Königin, die 1943 in Heidelberg geboren wurde, setzt sich seit langem über ihre Stiftung für die Rechte von Kindern ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, klare Handlungsempfehlungen für Politikerinnen und Politiker sowie Fachkräfte zu erarbeiten. Durch den Austausch zwischen Vertretern aus Recht, Regierung und Interessensverbänden hoffen die Organisatoren, konkrete Fortschritte zu erzielen. Die Ergebnisse der Diskussionen sollen die künftigen Strategien zum Kinderschutz in Deutschland prägen.

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