Kölner Versöhnungskirche wird griechisch-orthodoxes Gotteshaus mit neuer Bestimmung
Mia KochKölner Versöhnungskirche wird griechisch-orthodoxes Gotteshaus mit neuer Bestimmung
Stillgelegte Kölner Kirche wird bald griechisch-orthodoxer Gottesdienstraum
Die evangelische Versöhnungskirche am Chamalières-Platz, ein 1970 errichteter Bau, wird künftig der örtlichen griechisch-orthodoxen Gemeinde als Gotteshaus dienen. Nach Abschluss eines Mietvertrags sollen ab Februar regelmäßig griechisch-orthodoxe Liturgien stattfinden – ein neuer Abschnitt für das denkmalgeschützte Gebäude.
Die von Architekt Franz Lichtblau entworfene und vor über 50 Jahren geweihte Versöhnungskirche prägt seit Langem als Wahrzeichen das Stadtbild. Nun übernimmt die griechisch-orthodoxe Gemeinde Heiliger Petrus den Sakralraum für ihre regelmäßigen Gottesdienste.
Pater Matthaios Ladas wird die Messen leiten, die jeweils am zweiten und vierten Sonntag im Monat von 9 bis 11 Uhr gefeiert werden. Erzpriester Stefan Groß, Vorstand der bulgarisch-orthodoxen Gemeinde Köln-Bonn, wirkt ebenfalls an ökumenischen Veranstaltungen in der Kirche mit. Die Vorbereitungen laufen bereits: Die griechisch-orthodoxe Gemeinde hat das Innere gereinigt und für die Liturgie hergerichtet. Mit der Unterzeichnung des Mietvertrags ist die Zukunft der Kirche als griechisch-orthodoxer Gebetsort gesichert.
Für die griechisch-orthodoxe Gemeinde bedeutet dies einen eigenen Raum für ihre Gottesdienste. Die denkmalgeschützte Versöhnungskirche, architektonisch und historisch bedeutend, dient nun einer neuen Glaubensgemeinschaft. Ab Februar bietet sie griechisch-orthodoxen Gläubigen in Köln eine dauerhafte spirituelle Heimat.