KNDS Deutschland verdreifacht Panzerproduktion und schafft Tausende neue Jobs bis 2030
Lotta SchneiderKNDS Deutschland verdreifacht Panzerproduktion und schafft Tausende neue Jobs bis 2030
KNDS Deutschland kündigt massive Produktionsausweitung an
Das Rüstungsunternehmen KNDS Deutschland will seine Produktion deutlich ausbauen. Geplant sind zwei neue Standorte sowie eine Steigerung der Fertigungskapazitäten für seine wichtigsten gepanzerten Fahrzeuge. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach militärischer Ausrüstung.
Bis 2030 soll die Belegschaft nahezu verdoppelt werden – um 4.000 bis 5.000 neue Mitarbeiter. Gleichzeitig steigt die Produktion deutlich: Die Herstellung von Leopard-Kampfpanzern wird verdreifacht, während die Produktion der gepanzerten Boxer-Fahrzeuge und von Artilleriesystemen sogar vervierfacht wird. Auch die Zahl der Schützenpanzer vom Typ Puma soll sich verdoppeln.
In Deutschland entstehen zwei neue Produktionsstätten. Eine wird sich auf die vollständige Fertigungskette für Radfahrzeuge wie den Boxer konzentrieren. Die andere spezialisiert sich auf Schweißarbeiten und orientiert sich am Vorbild des Alstom-Schienenfahrzeugwerks in Görlitz. Gespräche mit potenziellen Partnern für die neuen Standorte laufen bereits.
KNDS betont, dass gepanzerte Fahrzeuge nach wie vor eine zentrale Rolle in der modernen Verteidigung spielen. Das Unternehmen hält die Technologie für alles andere als veraltet und sieht sie weiterhin als Kernbereich seines Geschäfts.
Durch die Expansion steigen nicht nur die Produktionskapazitäten von KNDS Deutschland, sondern auch die Zahl der Beschäftigten. Die neuen Standorte werden die erhöhte Fertigung von Panzern, gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie unterstützen. Gepanzerte Systeme bleiben für das Unternehmen ein unverzichtbarer Geschäftsbereich.






