22 April 2026, 10:05

KI revolutioniert automatisiertes Fahren: Deutsche Forscher präsentieren Durchbruch

Ein Nissan GT-R Nismo GT3 Rennwagen in einer Garage mit zwei Personen, die daran arbeiten, Rohre und Gegenstände auf der rechten Seite und Tafeln mit Text und Zahlen im Hintergrund.

KI revolutioniert automatisiertes Fahren: Deutsche Forscher präsentieren Durchbruch

Dreijähriges Forschungsprojekt entwickelt KI-gestützte Software für verbessertes automatisiertes Fahren

Die Initiative EEmotion, gefördert von der deutschen Bundesregierung, hat in einem dreijährigen Forschungsprojekt erfolgreich KI-basierte Software zur Optimierung des automatisierten Fahrens entwickelt. Im Fokus stand die Präzision und Energieeffizienz von Fahrzeugsystemen. Führende Unternehmen und Universitäten arbeiteten Hand in Hand, um die Assistenztechnologien für Fahrer weiterzuentwickeln.

Das EEmotion-Projekt lief von September 2021 bis August 2024 und vereinte die Kompetenzen von ZF, Infineon, B-plus Technologies, Samoconsult, der RWTH Aachen und der Universität zu Lübeck. Ziel war es, Künstliche Intelligenz in Fahrzeugsoftware zu integrieren, um Automatisierung und Effizienz zu steigern.

ZF erweiterte seine bestehenden Lösungen cubiX und Eco Control 4 ACC mithilfe von KI-Algorithmen, die auf den AURIX-TC4x-Mikrocontrollern von Infineon liefen. Die Ergebnisse: flüssigere Spurwechsel, optimierter Energieverbrauch und eine höhere Fahrsicherheit.

Mit einem Gesamtbudget von 10,4 Millionen Euro, davon fast 60 Prozent aus staatlichen Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, sollte das Projekt Innovationen im deutschen Automobilsektor vorantreiben und die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Tobias Ehlgen, Leiter der Abteilung KI-Systeme & Steuerung bei ZF, wird weitere Erkenntnisse des Projekts auf dem automotiveIT car.summit am 5. November in München präsentieren.

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Die Entwicklungen im Bereich des automatisierten Fahrens sind vielversprechend: Durch KI konnten sowohl Effizienz als auch Sicherheit deutlich verbessert werden. Die Ergebnisse dürften die Position Deutschlands als führende Automobilnation weiter festigen. Die neuen Algorithmen und optimierten Systeme sollen nun in die praktische Anwendung überführt werden.

Quelle