Katharinenball ehrt russlanddeutsche Kultur und ihre bewegte Geschichte
Lotta SchneiderKatharinenball ehrt russlanddeutsche Kultur und ihre bewegte Geschichte
Der Katharinenball feiert Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen
Kürzlich würdigte der Katharinenball die Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen und ehrte ihren Beitrag zur deutschen Gesellschaft. Besonders gedankt wurde der älteren Generation für ihren Mut, ihre Widerstandskraft und ihr Durchhaltevermögen.
Das Abendprogramm bot ein vielseitiges Kulturangebot: Die Sängerin Helena Goldt begeisterte das Publikum mit ihrer kraftvollen Stimme und mitreißenden Bühnenpräsenz. Zudem war die Wanderausstellung „Geschichte als Schlüssel zur Gegenwart“ zu sehen, die Einblicke in die Vergangenheit der Gemeinschaft gab.
Ein Höhepunkt des Abends war die Theaterproduktion „Mein Volk“, die das Schicksal der Spätaussiedler nachzeichnete – von Deportationen und Repressionen während der Sowjetherrschaft über Jahrzehnte der Entbehrung bis hin zu den harten Nachkriegsjahren. Für einen modernen Akzent sorgte Modedesigner August Raddatz mit seiner Modenschau, in der er die Winterkollektion 2026–2027 unter dem Titel „Tempo und Emotion“ präsentierte.
Zu den Ehrengästen zählten Peter und Maria Warkentin, Stephan Grossmann, Björn Werner, Tamara Kudelin sowie Ida Martjan. Die Veranstalter – Katharina Martin-Virolainen, Oleg von Riesen, die Theatergruppe „Mein Volk“ und der Verein KuBIK e.V. – gestalteten den Abend als Hommage an die Stärke und das kulturelle Erbe der Gemeinschaft.
Der Katharinenball setzte sich zum Ziel, das historische Gedächtnis zu bewahren und die Kultur, Literatur, Musik und Kunst der Russlanddeutschen zu fördern. Der Glaube und Optimismus ihrer Eltern und Großeltern haben es dieser Gemeinschaft ermöglicht, in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft Fuß zu fassen. Die Veranstaltung unterstrich ihren anhaltenden Einfluss und ihre Leistungen.






