21 March 2026, 00:03

Jugendhilfeausschuss beschließt effizienten Haushalt 2026 mit neuen Familienangeboten

Plakat für den American Rescue Plan, mit Text, der besagt, dass er die Kinderarmut in den USA halbieren würde, und einem Bild einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

Jugendhilfeausschuss beschließt effizienten Haushalt 2026 mit neuen Familienangeboten

Jugendhilfeausschuss berät über Haushalt 2026 für Jugenddienste

Am 17. März 2026 kam der Jugendhilfeausschuss zusammen, um den Haushalt 2026 für Jugenddienste zu prüfen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen Kosteneinsparungen und der Ausbau von Leistungen nach einem Jahr finanzieller Anpassungen. Zu den zentralen Beschlüssen gehörten ein Pilotprojekt zur Familienunterstützung sowie eine Umverteilung von Personal, um die schulbezogene Sozialarbeit auszuweiten.

Im Jahr 2025 gelang es dem Jugendamt des Landkreises, die Fälle der Schulbegleitung auf 174 zu reduzieren und die Ausgaben um 5 % auf 5,309 Millionen Euro zu senken. Maßnahmen wie Beobachtungsphasen, diagnostische Überprüfungen und alternative Förderprogramme halfen, die steigenden Kosten zu begrenzen. Landrätin Tanja Schweiger führte die Fortschritte auf strengere Fallprüfungen, höhere Erstattungsquoten und gebündelte Begleitdienste zurück.

Der Ausschuss entschied sich zudem, 2025 keine neuen Stellen für die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) zu schaffen. Stattdessen wurden bestehende Mitarbeiter umverteilt, wodurch der JaS-Einsatz von 41 auf 46 Schulstandorte ausgeweitet werden konnte. Eine Kooperation mit einem evangelischen Träger fügte einen weiteren Standort hinzu, sodass nun 47 Schulen über JaS-Fachkräfte verfügen.

Für 2026 wurde der Jugendhilfeetat auf 42,034 Millionen Euro festgesetzt – lediglich 22.700 Euro mehr als im Vorjahr. Der Ausschuss stimmte einstimmig für den Plan, der Mitte April vom Kreistag endgültig beschlossen werden soll. Zu den Neuerungen zählen das PROS-Programm sowie erweiterte Pooling-Systeme in Neutraubling und Hemau.

Ab Mai 2026 startet zudem ein Pilotprojekt, das ambulante Sprechstunden durch sozialpädagogische Fachkräfte in Familienzentren in Regenstauf und Schierling anbietet.

Die Kostensenkungen und Leistungsausweitungen 2025 zeigen eine Entwicklung hin zu einer effizienteren Verwendung der Mittel in der Jugendhilfe. Mit dem nahezu finalisierten Haushalt 2026 plant der Landkreis, neue Unterstützungsangebote einzuführen und gleichzeitig die finanzielle Stabilität zu wahren. Die endgültige Mittelvergabe wird der Kreistag in seiner nächsten Sitzung beschließen.

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