15 May 2026, 16:04

Jordana Brewster über 25 Jahre Fast & Furious und Mias Abschied

Eine belebte Straße mit Motorrädern, Autos, Gebäuden, Straßenschildern, Strommasten, Kabeln, Straßenlaternen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Jordana Brewster über 25 Jahre Fast & Furious und Mias Abschied

Jordana Brewster verkörpert seit 25 Jahren die Rolle der Mia Toretto in der Fast & Furious-Reihe. Kürzlich nahm sie an einer besonderen Jubiläumsvorführung in Cannes teil – gemeinsam mit dem Original-Cast und Meadow, der Tochter des verstorbenen Paul Walker. Nun, da die Serie mit Fast Forever ihren finalen Film erreicht, blickt sie zurück auf die Entwicklung der Actionfilme im Laufe der Jahre.

Ihr Einstieg in das Franchise erfolgte 2001 mit The Fast and the Furious. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die praktischen Actionszenen mit Paul Walker, die sie heute als mitreißender empfindet als die grünbildschweren Sequenzen der späteren Filme. Die körperliche Präsenz und Präzision der frühen Stunts vermittelten eine Intensität, die die später stark auf CGI setzenden Teile nur schwer einfangen konnten.

Ab Fast Five erhielt Mias Charakter eine neue Facette: Sie war schwanger, blieb aber fest in das Actiongeschehen eingebunden. Brewster schätzte diese Darstellung, die zeigte, dass Mutterschaft ihre Figur nicht an den Rand drängte. Doch mit dem wachsenden Erfolg der Reihe bemerkte sie eine Veränderung. Die Filme wurden zunehmend spektakelorientierter und verloren dabei einen Teil der fein gezeichneten Erzählstränge, die die frühen Teile geprägt hatten.

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Mit dem bevorstehenden elften und letzten Film wünscht sich Brewster für Mia mehr Eigenständigkeit. Sie hofft, dass das Finale ihre Figur als aktive treibende Kraft zeigt – und nicht nur als Nebencharakter. Zudem setzt sie sich dafür ein, Mias Leben als Mutter tiefer zu erkunden, ein Aspekt, der in der Reihe bisher nur am Rande behandelt wurde.

Ihre Rückkehr für Fast Forever markiert das Ende einer langen Reise mit dem Franchise. Brewster möchte, dass der Abschlussfilm Mias Entwicklung würdigt – indem er die praktische Energie der ersten Teile mit intensiveren Charaktermomenten verbindet. Nach einem Vierteljahrhundert in dieser Rolle liegt ihr daran, der Figur einen angemessenen Abschied zu bereiten.

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