Jochen Ott führt SPD NRW mit 96-Prozent-Zustimmung in die Landtagswahl 2027
Greta KleinJochen Ott führt SPD NRW mit 96-Prozent-Zustimmung in die Landtagswahl 2027
Jochen Ott ist zum Spitzenkandidaten der nordrhein-westfälischen SPD für die anstehende Landtagswahl gewählt worden. Bei der Abstimmung erhielt er mit 96 Prozent eine überwältigende Zustimmung – die höchste seit Hannelore Kraft vor einem Jahrzehnt. Unter dem Motto „Jetzt für echte Gerechtigkeit“ geht die Partei in den Wahlkampf vor der Abstimmung am 25. April 2027.
Ott präsentierte im Wahlkampf eine Reihe mutiger politischer Vorhaben. Er forderte die Abschaffung der Kita-Gebühren sowie die Einführung kostenloser Schulmahlzeiten für alle Kinder in Kitas und Grundschulen. Zudem schlug er ein gratis Jugendticket für den ÖPNV vor, um Familien finanziell zu entlasten.
In seiner Wirtschaftspolitik kritisierte Ott die Konzentration von Vermögen und Macht. Es dürfe nicht sein, dass eine Einzelperson so viel Einfluss habe wie Elon Musk, argumentierte er – wenn jemand ein solches Vermögen anhäufen könne, sei das System des Kapitalismus selbst fehlerhaft. Ott sprach sich für eine Zerschlagung der neuen Tech-Giganten aus, um deren Dominanz einzudämmen.
Im Bereich Industrie und Innovation plädierte Ott für eine aktive Industriepolitik. Er forderte höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die wirtschaftliche Zukunft der Region zu stärken.
Mit Ott an der Spitze bereitet sich die SPD nun auf die Landtagswahl vor. Seine Schwerpunkte liegen auf sozialer Gerechtigkeit, wirtschaftlicher Reform und Familienförderung. Sollte die Partei die Wahl gewinnen, will sie diese Vorhaben in die Tat umsetzen.






