Irische Delegation erkundet Regensburgs Bio-Lebensmittelmodell für nachhaltige Landwirtschaft
Leon SchröderIrische Delegation erkundet Regensburgs Bio-Lebensmittelmodell für nachhaltige Landwirtschaft
Irische Delegation delegiert nach Regensburg zur Erforschung regionaler Bio-Lebensmittelsysteme
Am 13. Februar 2026 reiste eine irische Delegation nach Regensburg, um sich über ökologisch-regionale Lebensmittelsysteme zu informieren. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Öko-Modellregion Stadt.Land.Regensburg, die mit ihrem kooperativen Ansatz für eine nachhaltige Landwirtschaft beeindruckte. Während des zweitägigen Austauschs erörterten Vertreter beider Länder mögliche Partnerschaften.
Den Auftakt bildete ein Treffen zwischen dem irischen Generalkonsul James C. O'Shea und Landrätin Tanja Schweiger im Landratsamt Regensburg. Dabei tauschten sie sich über nachhaltige Lebensmittelproduktion und regionale Zusammenarbeit aus.
Im Anschluss besuchte die Delegation den Biolandhof Heitzer sowie den Familienbetrieb der Ebenbecks, um sich vor Ort über ökologische Anbaumethoden zu informieren. Ein Halt in einer Schulküche des Johanniter Menüservice zeigte, wie regionale Bio-Zutaten in die Verpflegungsprogramme integriert werden.
Erste Kontakte zwischen dem irischen Generalkonsulat und bayerischen Vertretern waren bereits im Herbst 2025 auf einer Veranstaltung des Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) in München geknüpft worden. Dieses Treffen ebnete den Weg für den Februar-Besuch. Schweiger betonte später, dass das Interesse der Delegation die internationale Strahlkraft des Regensburg-Modells unterstreiche.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Arbeit des Lebensmittelüberwachungsamts des Landkreises Regensburg. Die irischen Gäste äußerten den Wunsch nach künftiger Zusammenarbeit in den Bereichen Bio-Zertifizierung und regionale Lebensmittelnetzwerke.
Die Reise festigte die Verbindungen zwischen Irland und der Region Regensburg im Bereich ökologisch-regionaler Strategien. Schweiger bestätigte, dass der Austausch neue Impulse für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft lieferte. Beide Seiten vereinbarten, die Gespräche über mögliche gemeinsame Projekte in den Bereichen Lebensmittelsicherheit und regionale Wertschöpfungsketten fortzuführen.