Infineon und Siemens revolutionieren Stromnetze mit ultraschnellen Halbleitern
Greta KleinInfineon und Siemens revolutionieren Stromnetze mit ultraschnellen Halbleitern
Infineon und Siemens arbeiten zusammen, um die Strominfrastruktur für anspruchsvolle Anwendungen zu optimieren. Ihr Fokus liegt auf Geschwindigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit in Systemen, in denen Effizienz entscheidend ist. Auf der PCIM Europe 2026 in Nürnberg werden die beiden Unternehmen ihre neuesten Technologien präsentieren.
Die Partner integrieren das 62-mm-CoolSiC-MOSFET-Modul von Infineon in die fortschrittlichen Schutzsysteme von Siemens. Diese Kombination soll widerstandsfähigere und effizientere Stromlösungen ermöglichen. Der Siemens Sentron 3QD2-Leistungsschalter, ausgestattet mit Halbleiterkomponenten und intelligenten Algorithmen, kann Ströme innerhalb von Mikrosekunden unterbrechen.
Diese ultraschnelle Reaktionsfähigkeit ist besonders für Gleichstromnetze (DC) von Bedeutung. Sie verbessert den Schutz und sorgt für eine höhere Systemverfügbarkeit. Infineon liefert Siliziumkarbid-Leistungsmodule für die Siemens-Schalter, was Leistung und Zuverlässigkeit steigert.
Führungskräfte beider Unternehmen betonten den wachsenden Bedarf an solchen Technologien. Andreas Weisl, Executive Vice President bei Infineon, verwies auf die zunehmende Elektrifizierung von KI-Rechenzentren und Fabriken. Markus Grabmeier, CEO von Siemens Smart Infrastructure, unterstrich die Bedeutung zukunftssicherer Infrastrukturen.
Eine Live-Demonstration des Sentron 3QD2 findet am Infineon-Stand während der PCIM Europe 2026 statt. Die Messe läuft vom 9. bis 11. Juni in Nürnberg.
Die Kooperation zwischen Infineon und Siemens zielt auf eine effizientere und zuverlässigere Stromverteilung ab. Ihre kombinierte Technologie wird auf der anstehenden Fachmesse gezeigt. Die Lösung ist auf die Anforderungen hochkomplexer Anwendungen in modernen Industrien ausgelegt.






