Ihr Bezirksrat Tanja Schweiger
Vor Weihnachten besuchten junge Vertreterinnen und Vertreter aus Kinder- und Jugendräten therapeutischer Wohneinrichtungen das Landratsamt. Der Besuch bot ihnen die Gelegenheit, die Arbeit der Kommunalverwaltung kennenzulernen und ihre Anliegen mit Führungskräften zu besprechen.
Zu der Gruppe gehörten Delegierte aus dem Kinderheim Kallmünz, den Kinder- und Jugenddiensten St. Vincent, dem Sozialpädiatrischen Zentrum St. Leonhard sowie dem Thomas-Wiser-Haus.
Während des Besuchs stellte das Landratsamt den jungen Gästen seine Arbeit vor. Anschließend erhielten sie bei einer Führung Einblicke in die Abläufe der Verwaltung.
Ein Höhepunkt des Tages war der Austausch mit Landrätin Tanja Schweiger. Die Kinder und Jugendlichen stellten Fragen und diskutierten Themen, die ihnen besonders am Herzen lagen. Dazu zählten die Sicherheit auf Schulwegen, Ermäßigungen für junge Menschen in der Jugendhilfe sowie die Notwendigkeit von Bargeldzahlungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Ein weiteres zentrales Anliegen war die finanzielle Unterstützung durch das Jugendamt – insbesondere für grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung, Kleidung und Schulmaterialien. Schweiger erläuterte, dass über Fördermittel die Regionalkommission (ReKo) entscheide, und ermutigte die Jugendlichen, Anträge für besondere Projekte einzureichen. Michael Eibl, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Katholischer Kinderheime, dankte Schweiger für den Dialog mit den jungen demokratischen Vertreterinnen und Vertretern. Schweiger selbst betonte, wie wichtig es sei, jungen Menschen eine Stimme bei der Gestaltung ihres Umfelds zu geben, und rief sie dazu auf, sich weiterhin für ihre Interessen einzusetzen.
Der Besuch vermittelte den jungen Delegierten ein besseres Verständnis für die Abläufe in der Kommunalpolitik. Gleichzeitig erhielten sie eine direkte Plattform, um ihre Anliegen bei den Verantwortlichen des Landkreises vorzubringen.
Schweigers Appell, sich um Projektförderungen zu bewerben und sich zu wichtigen Themen zu äußern, gab der Gruppe konkrete Ansätze für ihr weiteres Engagement an die Hand.