05 April 2026, 02:03

IG Metall plant "Job-to-Job"-Netzwerk für sichere Arbeitsplatzwechsel in Sachsen-Anhalt

Eine Liniengrafik, die die Beschäftigungsquote in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

IG Metall plant "Job-to-Job"-Netzwerk für sichere Arbeitsplatzwechsel in Sachsen-Anhalt

Die Gewerkschaft IG Metall setzt sich für ein landesweites "Job-to-Job"-Netzwerk in Sachsen-Anhalt ein. Das Vorhaben soll Arbeitnehmern den direkten Wechsel in neue Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen, noch bevor sie arbeitslos werden. Nach Ansicht der Verantwortlichen wird dieser Ansatz Arbeitsplätze sichern, während sich die Industrie wandelt und modernisiert.

Sachsen-Anhalt steht vor tiefgreifenden Veränderungen durch Dekarbonisierung, digitale Transformation und demografischen Wandel. Diese Herausforderungen gefährden traditionelle Arbeitsplätze und machen ein strukturiertes System notwendig, das Beschäftigte mit neuen Chancen zusammenbringt. Thorsten Gröger, der Regionalleiter von IG Metall, betonte, ein moderner Industriestandort müsse sich auf reibungslose Übergänge konzentrieren, statt qualifizierte Fachkräfte zu verlieren.

Das geplante Netzwerk soll Arbeitgeber, Gewerkschaften, die Landesregierung und Bildungsträger vereinen. Sein Ziel ist es, Arbeitsplatzverluste zu vermeiden, indem die Kompetenzen der Belegschaften mit den Anforderungen der Wirtschaft in Einklang gebracht werden. Unternehmen sollen zunächst interne Lösungen prüfen, um Erfahrungsträger zu halten, bevor externe Wechsel in Betracht gezogen werden.

IG Metall plant Gespräche, um ein dauerhaftes Unterstützungssystem für den industriellen Wandel zu schaffen. Das Netzwerk würde zudem die regionale Wirtschaft stabilisieren, indem es Lieferketten intakt hält. Anders als frühere Initiativen in anderen Bundesländern setzt das Vorhaben auf praktische Abstimmung statt auf vage Empfehlungen.

Das Netzwerk nutzt bestehende Instrumente, um Beschäftigten den Übergang in sichere und hochwertige Arbeitsplätze zu erleichtern. Durch die Einbindung aller relevanten Akteure sollen Fachkräftemangel verringert und die industrielle Stärke Sachsen-Anhalts erhalten bleiben. Der Erfolg des Plans hängt von der aktiven Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Gewerkschaften und Politik ab.

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