14 February 2026, 06:05

HypoVereinsbank und Polizei Fürth kämpfen gemeinsam gegen Telefonbetrug

Ein Plakat mit Text und einem Logo, das lautet: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen unterbringen, können sie monatlich Hunderte von Dollar aus ihren Taschen ziehen."

HypoVereinsbank und Polizei Fürth kämpfen gemeinsam gegen Telefonbetrug

HypoVereinsbank und die Polizei Fürth gehen gemeinsam gegen Telefonbetrug vor

Die HypoVereinsbank und das Polizeipräsidium Fürth haben kürzlich ihre Kräfte gebündelt, um der zunehmenden Welle von Telefonbetrug entgegenzuwirken. Bei einer öffentlichen Veranstaltung informierten die beiden Institutionen Bürgerinnen und Bürger über Betrugsprävention. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in die neuesten Maschen von Kriminellen und erfuhren, wie sie sich vor finanziellen Schäden schützen können.

Thematisiert wurden dabei verschiedene Betrugsformen – von klassischen "Schockanrufen" und Identitätsbetrug bis hin zu neueren Gefahren wie Betrug über Messengerdienste oder telefonisches Phishing, auch "Vishing" genannt. Besonders ältere Menschen gelten als häufige Ziele, da Betrüger sich oft als Beamte oder Angehörige ausgeben, um Opfer unter Druck zu setzen und an ihr Geld zu kommen.

Fachleute betonten, dass seriöse Behörden niemals am Telefon Geld oder Wertgegenstände fordern würden. Sie rieten, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und unter der Notrufnummer 110 die Echtheit des Anrufs überprüfen zu lassen. Manuela Wolff, Filialleiterin der HypoVereinsbank in Fürth, unterstrich die Bedeutung von Vorbeugung: "Kundinnen und Kunden sollten sich informieren und Betrugsversuche frühzeitig erkennen."

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse – viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um im direkten Austausch mit Expertinnen und Experten offene Fragen zu klären. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu Telefonbetrugsopfern in Deutschland für das Jahr 2023 vor, doch allgemeine Statistiken zeigen einen Anstieg digitaler Straftaten, darunter auch mehr gemeldete Fälle von digitaler Gewalt.

Die HypoVereinsbank kündigte an, künftig weitere Informationsveranstaltungen durchzuführen, um die Bevölkerung über sich wandelnde Betrugsmethoden auf dem Laufenden zu halten.

Die Zusammenarbeit von Bank und Polizei bot den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Handlungsempfehlungen, um Betrug zu erkennen und zu vermeiden. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit klareren Vorstellungen, wie sie auf verdächtige Anrufe reagieren sollten. Künftige Termine werden sich weiter mit der wachsenden Bedrohung durch immer raffiniertere Telefonbetrugsmethoden in der Region befassen.