31 May 2026, 06:03

Höhere Tabakpreise halten Jugendliche vom Rauchen ab – doch was passiert mit den Steuermilliarden?

Welt ohne Tabak Tag: Deutschlands Drogenbeauftragter Streeck und CDU- und SPD-Politiker fordern höhere Tabaksteuer und Preise für Zigaretten und E-Zigaretten

Höhere Tabakpreise halten Jugendliche vom Rauchen ab – doch was passiert mit den Steuermilliarden?

Steigende Tabakpreise halten junge Menschen vom Rauchen ab – gleichzeitig helfen höhere Kosten vielen Rauchern, endgültig mit dem Qualmen aufzuhören. Nun fordern Gesundheitsexperten eine offene Debatte darüber, wie die Tabakbesteuerung Suchtraten weiter senken und Krebs vorbeugen kann.

Seit Langem zielt die Tabaksteuer darauf ab, den Konsum und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken zu verringern. Studien belegen: Je höher die Preise, desto weniger greifen junge Menschen zur Zigarette. Für diejenigen, die bereits rauchen, wird die finanzielle Belastung oft zum Ausschlag, um aufzuhören.

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Gesundheitsaktivisten betonen, dass Mehreinnahmen aus Tabak- und Nikotinsteuern nicht einfach in den allgemeinen Haushalt fließen dürfen. Stattdessen sollte ein angemessener Teil der Gelder in den Gesundheitsfonds gehen – nach dem Verursacherprinzip. So würde die Tabakindustrie einen Teil der medizinischen Folgekosten tragen, die durch das Rauchen entstehen.

Eine gut durchdachte Steuererhöhung könnte ein großer Erfolg für die öffentliche Gesundheit sein. Im Mittelpunkt steht die Reduzierung der Suchtraten bei gleichzeitiger Finanzierung von Behandlungen für rauchbedingte Erkrankungen.

Die Forderung nach höheren Tabaksteuern hat zwei Ziele: den Schutz junger Menschen und die Unterstützung von Rauchern, die mit dem Aufhören kämpfen. Gelangt das Vorhaben zur Umsetzung, würden die zusätzlichen Einnahmen gezielt in die Gesundheitsversorgung fließen – und nicht in den allgemeinen Staatshaushalt. Das langfristige Ziel ist klar: weniger Raucher, weniger Krebserkrankungen, eine gesündere Bevölkerung.

Quelle