Herrmann lehnt AfD-Siegdebatten ab: "Wir müssen sie stoppen"
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat Diskussionen über mögliche Vorbereitungen auf einen Wahlsieg der AfD scharf kritisiert. Solche Debatten lenkten seiner Meinung nach von der eigentlichen Aufgabe ab, die rechtspopulistische Partei an der Machtübernahme zu hindern.
Herrmann betonte, dass nun alle Kräfte darauf verwendet werden müssten, einen Sieg der AfD bei den anstehenden Landtagswahlen zu verhindern. Es sei die Pflicht überzeugter Demokraten, zu verhindern, dass die Partei an die Regierung komme.
Ein Erfolg der AfD bezeichnete er als hochgradig gefährlich für das gesamte Land. Gleichzeitig versicherte er, dass die Behörden auf jedes Wahlergebnis angemessen reagieren würden. Herrmann riet CDU und CSU zudem, entschlossen gegen den Aufstieg der AfD zu kämpfen.
Der Minister warnte davor, hypothetische Szenarien eines AfD-Siegs überhaupt zu erörtern – dies sende falsche Signale. Seine Äußerungen unterstreichen eine klare Haltung: Oberste Priorität habe es, der rechtspopulistischen Partei den Einfluss zu verwehren.






