Hensoldt baut Ladeinfrastruktur massiv aus – 102 Ökostrom-Ladestationen für Mitarbeiter
Leon SchröderHensoldt baut Ladeinfrastruktur massiv aus – 102 Ökostrom-Ladestationen für Mitarbeiter
Hensoldt, Spezialist für Verteidigungssensoren und Radartechnologie, treibt seine Nachhaltigkeitsbemühungen mit einem massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voran. Das Unternehmen betreibt nun 102 Ladestationen an sieben deutschen Standorten – alle mit Ökostrom gespeist. Mitarbeiter, die auf Elektroautos umsteigen, werden für ihren Beitrag zur Reduzierung der Emissionen gewürdigt.
Zu den jüngsten Aufrüstungen zählen 14 neue Ladepunkte in Oberkochen und 19 modernisierte Stationen in Fürstenfeldbruck. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 102 Ladestationen an den Standorten Ulm, Immenstaad, Taufkirchen, Aalen, Oberkochen, Fürstenfeldbruck und Kiel. Jede Station wird zu 100 Prozent mit erneuerbarem Industrie-Strom betrieben und ermöglicht so eine klimaneutrale Aufladung der Dienstfahrzeuge.
Der Stromverbrauch für das Laden ist von 30 Megawattstunden (MWh) im Jahr 2021 auf 315 MWh im Jahr 2025 gestiegen – ein deutlicher Beleg für die zunehmende Verbreitung der E-Mobilität unter den Beschäftigten. Seit 2024 erfasst das Unternehmen zudem die Scope-3-Emissionen, um indirekte Treibhausgasquellen entlang der gesamten Lieferkette zu überwachen.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von Hensoldt. Durch die bessere Verfügbarkeit von Ladestationen will das Unternehmen langfristig die Emissionen senken und umweltfreundlichere Verkehrsmittel fördern.
Die Erweiterung der Ladestationen markiert einen konkreten Schritt in Hensoldts Klimaschutzplan. Da alle Stationen mit Ökostrom betrieben werden und die Nutzung durch Mitarbeiter steigt, verringert das Unternehmen seinen CO₂-Fußabdruck schrittweise. Weitere Ausbaumaßnahmen sind im Rahmen der langfristigen Emissionsziele geplant.