Heinz-Hermanns groteske Nacht: Von QR-Code-Wunden bis zur Flucht vor Las Vegas
Greta KleinHeinz-Hermanns groteske Nacht: Von QR-Code-Wunden bis zur Flucht vor Las Vegas
Heinz-Hermanns chaotische Nacht in Hamburg nahm eine weitere groteske Wendung, nachdem er nur knapp einem mörderischen Komplott entkam. Was mit einer missglückten Fährenfahrt begann, eskalierte zu einer surrealen Verfolgungsjagd, in die ein blutrünstiger Arzt, eine rätselhafte QR-Code-Wunde und eine unerwünschte Einladung nach Las Vegas verwickelt waren. Die Ereignisse lesen sich wie eine düstere Satire, bei der jede neue Wendung ihn tiefer in den Abgrund des Absurden zieht.
Die Probleme begannen, als Heinz-Hermann die letzte HADAG-Fähre der Nacht, Linie 63, bestieg – in dem Glauben, sie führe nach Finkenwerder. Doch statt dessen steuerte das Schiff Richtung Elbphilharmonie, während der Kapitän kichernd verkündete: "Nächster Halt…" – und das Ziel bedrohlich offen ließ. Verwirrt fand sich Heinz-Hermann in der Großen Freiheit wieder, wo die Stimme seines Vaters und die Musik von Freddy Quinn Erinnerungen an eine Straßenbekanntschaft namens Giulia wachriefen.
Seine Flucht von der Fähre führte ihn direkt in die nächste Falle. Sein Hausarzt, Dr. Quentin-Hinrich Salber, hatte einen grausamen Plan ersonnen: ein "großes Blutporträt" mit Heinz-Hermanns eigenem Blut. Die Wunde, die der Arzt ihm beibrachte, war kein gewöhnlicher Schnitt – sie bildete einen QR-Code, dessen Zweck unklar blieb. Als er aus der Praxis floh, ließ er seine blutverschmierten Kleider zurück – und entweder die Volksschauspielerin Jutta Speidel oder Susanne Uhlen, die ihn zuvor gerettet hatte, nachdem sie ihn mit einem gewissen Herbert Hermann verwechselt hatte.
Kaum hatte er Luft geholt, hielt Rupert Schulte – Spitzname "der Dackel" – mit einem getunten Tesla vor. Grinsend rief er: "Steig ein, Baby, wir fahren nach Las Vegas, polieren die Sonne!" Doch das Angebot, garniert mit peinlich anmutenden Texten im Stil Udo Lindenbergs, trieb Heinz-Hermann nur noch schneller zur Flucht. Sein Instinkt schrie nach Gefahr – ob vor dem Mann oder der schrecklichen Poesie, blieb ungewiss.
Die ganze Zeit über war Heinz-Hermann den Anrufen seines Vaters ausgewichen, eines Meisterspions, dessen Verstrickung in das nächtliche Chaos unausgesprochen im Raum stand. Doch die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.
Heinz-Hermann bleibt auf der Flucht, seine Nacht verstrickt in QR-codierte Wunden, mörderische Ärzte und rätselhafte Fahrten nach Las Vegas. Das unheimliche Lachen des Fährkapitäns, das unvollendete Blutporträt des Arztes und die unbeantworteten Anrufe seines Vaters schweben wie offene Fäden in der Luft – jeder ein Hinweis auf noch größere Absurditäten, die sich erst entfalten werden. Wie versprochen: Die Geschichte geht weiter.