02 May 2026, 12:03

Halles neues theater feiert bunte Maifeier mit Kultur und Solidarität

Ein lebendiges chinesisches Neujahrsfest in Amsterdam mit einer Drachenvorführung vor einer Zuschauermenge, einige halten Kameras, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Laternenmästen und einem klaren blauen Himmel.

Halles neues theater feiert bunte Maifeier mit Kultur und Solidarität

Halles neues theater (nt) feiert Maifeier auf dem Universitätsplatz

Diese Woche veranstaltete Halles neues theater (nt) seine jährliche Maifeier auf dem Universitätsplatz. Hundertschaftlich strömten Anwohner:innen zusammen, um bei einer Mischung aus Politik, Kultur und Gemeinschaftsgeist ein offenes Miteinander zu feiern. Bei Performances und Aktivitäten für alle Altersgruppen kam dabei niemand zu kurz.

Der Platz verwandelte sich in ein lebendiges Zentrum mit kulinarischen Angeboten, Musik und Diskussionen. Besucher:innen konnten Strieses Bier-Tunnel erkunden, im nt-Café einen Drink nehmen oder sich am Kuchenbasar und der alkoholfreien Cocktailbar bedienen. Auf der Bühne traten Bands wie Preliminary Injunction und Trostland auf, unterstützt vom Kinder- und Jugendchor der Oper Halle.

Zwei prominente Redner:innen richteten sich an das Publikum: Peter Jeschke, eine Schlüsselfigur der Friedlichen Revolution 1989, rief zu mehr Solidarität und bürgerlichem Engagement auf. Elke Prinz, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, betonte die Notwendigkeit eines aktiven Widerstands gegen rechtsextreme Tendenzen. Als besonderer Anreiz gab es ermäßigte Theaterkarten für 15 Euro.

Anders als die traditionelle Gewerkschaftskundgebung auf dem Marktplatz stand hier der kulturelle Austausch im Mittelpunkt. Die Veranstalter:innen positionierten die Feier als Gegenentwurf – mit Fokus auf Offenheit und Vernetzung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen.

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Die Maiveranstaltung unterstrich Halles Engagement für Vielfalt und bürgerliche Teilhabe. Mit Bühnenprogramm, Redebeiträgen und Gemeinschaftsaktionen bot sie eine Plattform für Dialog und Feierlaune. Ermäßigte Eintritte und lokale Attraktionen sorgten für eine breite Beteiligung der Stadtbevölkerung.

Quelle