H2Direkt revolutioniert Gasnetze mit 100 Prozent Wasserstoff in Bayern
Greta KleinH2Direkt revolutioniert Gasnetze mit 100 Prozent Wasserstoff in Bayern
Das H2Direkt-Projekt gewinnt den VKU-Innovationspreis 2025 für bahnbrechende Arbeit im Energiesektor
Das H2Direkt-Projekt ist mit dem VKU-Innovationspreis 2025 ausgezeichnet worden – für seine richtungsweisende Arbeit in der Energiewende. Die Initiative hat es geschafft, ein bestehendes Gasnetz in Hohenwart (Bayern) vollständig auf Wasserstoff umzustellen. Branchenexperten loben den Beitrag des Projekts zu einer saubereren Energiezukunft.
Im Rahmen des Vorhabens wurde ein lokales Gasnetz in Hohenwart so umgerüstet, dass es zehn Haushalte und ein Unternehmen zu 100 Prozent mit Wasserstoff versorgt. Die Umstellung erfolgte im Kontext des Leuchtturmprojekts TransHyDE, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.
Die offizielle Preisverleihung fand am 11. März 2025 auf der VKU-Verbandskonferenz in Berlin statt. Dr. Ulf Kämpfer, VKU-Präsident und Juryvorsitzender, betonte, dass H2Direkt neue Maßstäbe für die Energiewende setze. Auch Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Thüga, würdigte den ersten Platz des Projekts.
Michael Schneider, Geschäftsführer der Energienetze Bayern, erklärte, dass H2Direkt beweise, wie sich die heutige Gasinfrastruktur nahtlos auf Wasserstoff umstellen lasse. Marcus Böske, Geschäftsführer bei Energie Südbayern, ergänzte, dass das Projekt zeige: Bestehende Netze seien bereits heute wasserstofftauglich. Mit dem Nachfolgeprojekt H2Dahoam wird die Wasserstoffversorgung für dieselben Kunden nun fortgeführt.
Der VKU-Innovationspreis 2025 würdigt den Erfolg von H2Direkt bei der Umwidmung von Gasnetzen für Wasserstoff. Der Ansatz des Projekts wird bereits durch H2Dahoam erweitert, um die Versorgung langfristig zu sichern. Die Auswirkungen auf die Energiewende stoßen in der Branche auf breite Anerkennung.






