Gil Ofarims Davidstern-Skandal kostet ihn fast 70.000 Euro – doch der Fall bleibt geheim
Mia KochDas ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarims Davidstern-Skandal kostet ihn fast 70.000 Euro – doch der Fall bleibt geheim
Gil Ofarims juristischer Streit um den Davidstern-Skandal 2021 endet – mit Kosten von fast 70.000 Euro
Der Rechtsstreit von Gil Ofarim um den Davidstern-Vorfall von 2021 ist beendet – für den Musiker mit hohen Kosten: Fast 70.000 Euro musste er für Strafen, Spenden und Anwaltskosten aufbringen. Der Fall, der nach einem Zwischenfall im The Westin Leipzig begann, endete im November 2023 mit einem Vergleich. Seitdem schweigt Ofarim zu den Vorwürfen, berufend auf eine strenge Vertraulichkeitsvereinbarung.
Ausgelöst wurde die Auseinandersetzung im Oktober 2021, als Ofarim einem Hotelmitarbeiter Antisemitismus vorwarf, nachdem dieser ihn aufforderte, seine Davidstern-Halskette abzulegen. Ein Gericht verurteilte ihn zunächst zur Zahlung von 40.000 Euro Schmerzensgeld. Im endgültigen Vergleich von November 2023 reduzierte sich die Summe auf 20.000 Euro für den Mitarbeiter sowie weitere 10.000 Euro an jüdische Einrichtungen. Durch Prozesskosten und Strafen stieg die Gesamtbelastung auf rund 70.000 Euro.
Ofarims Anwälte handelten im Rahmen der Einigung eine Unterlassungserklärung aus, die ihm untersagt, die Vorwürfe erneut aufzugreifen. Sein Rechtsteam riet ihm zudem, den Fall öffentlich nicht zu thematisieren – insbesondere nicht während seines jüngsten Auftritts in der RTL-Show "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!".
Alexander Stevens, einer von Ofarims Anwälten, bestätigte die Vertraulichkeitsklauseln. Obwohl die finanzielle Belastung beträchtlich ist, könnte Ofarim einen Teil der Verluste durch Fernsehhonorare und mögliche Show-Gewinne ausgleichen.
Mit dem Vergleich endet ein zweijähriger Rechtsstreit, an dessen Ende Ofarim zu striktem Stillschweigen verpflichtet ist. 30.000 Euro flossen in Entschädigungen und Spenden, weitere 40.000 Euro in gerichtsbezogene Ausgaben. Sein Schweigen zum Skandal entspricht den Vereinbarungen – die genauen Umstände des Falls bleiben damit weitgehend im Dunkeln.