08 May 2026, 18:04

Gifhorns Initiative "Wünsche in Bewegung" schenkt Sterbenden unvergessliche Momente

Provisorisches Straßenranddenkmal mit Glasflaschen mit Fotos und Text, einem Blumenstrauß und angezündeten Kerzen.

Gifhorns Initiative "Wünsche in Bewegung" schenkt Sterbenden unvergessliche Momente

Ein besonderes Projekt in Gifhorn hilft Menschen in der Palliativversorgung, sich letzte Wünsche zu erfüllen. Seit 2017 organisiert die Initiative „Wünsche in Bewegung“ bedeutungsvolle Ausflüge für Menschen, denen nur noch wenig Zeit bleibt. Nun soll ein neues Fahrzeug diese Erlebnisse noch komfortabler und unvergesslicher machen.

Das Deutsche Rote Kreuz in Gifhorn hat kürzlich das neueste Projektfahrzeug präsentiert – ein speziell angefertigtes Fahrzeug, das auf Komfort und Barrierefreiheit ausgelegt ist. Anders als herkömmliche Krankenwagen verfügt es über große Seitenfenster, Platz für einen persönlichen Rollstuhl und eine Soundanlage im Innenraum. Gleichzeitig erfüllt es alle medizinischen Standards, darunter die DIN EN 1789, und garantiert so Sicherheit, ohne die Würde der Fahrgäste zu beeinträchtigen.

Seit dem Start der Initiative wurden bereits 35 Ausflüge ermöglicht. Jede Fahrt erzählt eine eigene Geschichte – ob ein Besuch am Steinhuder Meer, der Besuch eines Fußballspiels oder einfach gemeinsame Stunden mit Angehörigen. Die 13 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die hinter dem Projekt stehen, sehen in dem neuen Fahrzeug einen wichtigen Schritt nach vorn. Es ermöglicht ihnen, ihrer Mission treu zu bleiben: Menschen einen Tag außerhalb ihres Alltags zu schenken.

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Das Projekt finanziert sich ausschließlich über Spenden und ist auf die Unterstützung der Gemeinschaft angewiesen, um diese besonderen Momente zu ermöglichen. Für Menschen in der Palliativversorgung werden diese Ausflüge oft zu kostbaren Erinnerungen – etwas Außergewöhnliches in ihren letzten Tagen.

Das neue Fahrzeug wird die Möglichkeiten der Initiative erweitern, letzte Wünsche mit noch mehr Komfort und Flexibilität zu erfüllen. Nach bereits 35 realisierten Fahrten hofft das Team, noch mehr Bedürftige erreichen zu können. Weiterhin ist die Initiative auf die Großzügigkeit der Öffentlichkeit angewiesen, um ihre wichtige Arbeit fortzuführen.

Quelle