31 May 2026, 16:02

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für Bundestagswahl 2025

Gauweiler plädiert für CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für Bundestagswahl 2025

Peter Gauweiler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der CSU und langjähriges Bundestagsmitglied, hat eine neue politische Partnerschaft ins Spiel gebracht. Er schlägt vor, dass die CSU bei der nächsten Bundestagswahl mit den Freien Wählern kooperiert. Gauweiler zufolge würde dieser Schritt den Wählern einen frischen Grund geben, die kleinere Partei zu unterstützen, und gleichzeitig die bürgerlich-konservative Politik in Deutschland stärken.

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Gauweiler regt an, dass die Freien Wähler und die CSU unter dem Namen Bündnis Freie Wähler/CSU gemeinsam antreten. Er argumentiert, dass die aktuell regierende linksgerichtete Bundesregierung die bürgerliche Mehrheit im Land nicht ausreichend repräsentiere. Um das Vorhaben umzusetzen, schlug er vor, dass die Freien Wähler zunächst in Wahlkreisen und Kommunen außerhalb Bayerns eigene Kandidaten aufstellen sollten.

Als Erfolgsbeispiel führt Gauweiler die Zusammenarbeit in Bayern an, wo die CSU seit 2018 gemeinsam mit den Freien Wählern regiert. Zwar habe der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, das Profil der Partei geschärft, doch tue sie sich schwer, über Bayern hinaus eine breitere Kandidatenbasis aufzubauen.

Der frühere CSU-Politiker schloss eine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD kategorisch aus und bezeichnete sie als tabu. Auch die FDP hielt er für zu schwach, um die notwendigen Stimmen für eine stabile Koalition zu sichern. Stattdessen kritisierte er, dass der wachsende Einfluss der AfD die Unionsparteien (CDU/CSU) oft zu Bündnissen mit der SPD oder den Grünen zwinge – eine Entwicklung, die eine Partnerschaft mit den Freien Wählern seiner Meinung nach verhindern könnte.

Gauweilers Vorschlag zielt darauf ab, im Bundespolitik ein stärkeres bürgerlich-konservatives Lager zu etablieren. Sollte das Bündnis Realität werden, würden die Freien Wähler und die CSU gemeinsam in den Wahlkampf ziehen, wobei die Kandidatenauswahl außerhalb Bayerns bei der kleineren Partei läge. Der Plan baut auf dem bestehenden Koalitionsmodell in Bayern auf, würde es aber bundesweit ausweiten.

Quelle