Fußgängerzone Wolfenbüttel: Verkehrsverstöße gefährden Sicherheit – IWW fordert Konsequenzen
Lotta SchneiderFußgängerzone Wolfenbüttel: Verkehrsverstöße gefährden Sicherheit – IWW fordert Konsequenzen
Wirtschaftsinitiative Wolfenbüttel e.V. (IWW) warnt vor zunehmenden Verkehrsverstößen in der Fußgängerzone
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm geschlagen: In der Wolfenbütteler Fußgängerzone nehmen Verkehrsverstöße besorgniserregend zu. Immer häufiger missachten Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge die geltenden Regeln – mit zunehmender Gefahr für Fußgänger. Die Initiative fordert nun schnelles Handeln von Stadtverwaltung und Polizei.
In einer aktuellen Pressemitteilung wies die IWW auf das Problem hin und schlug eine Aufklärungskampagne sowie konsequentere Kontrollen vor. Zudem regte die Organisation an, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.
Der Landkreissprecher bestätigte, dass die Polizei ihre Präsenz und die Überwachung in dem Bereich verstärken werde. Bereits ab nächster Woche könnten vermehrt Streifen unterwegs sein. Die Stadt Wolfenbüttel hingegen unterstützt zwar die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, betont aber, dass die Durchsetzung der Regeln in der Verantwortung der Polizei liege.
Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis hält die Stadt derzeit nicht für notwendig. Allerdings passt sie die Regelungen für Lieferverkehr an die erlaubten Radfahrzeiten an. Gleichzeitig räumte sie ein, dass personelle und zeitliche Kapazitäten die Kontrollen einschränken könnten.
Ab kommender Woche wird die Polizei ihre Präsenz in der Fußgängerzone erhöhen. Die Stadt gleicht zudem die Lieferzeiten an die Radfahrerregelungen an, um Konflikte zu verringern. Mit diesen Maßnahmen soll die Sicherheit für Fußgänger in den stark frequentierten Bereichen Wolfenbüttels verbessert werden.






