Fußballturnier in München ehrt Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von 2016
Mia KochFußballturnier in München ehrt Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von 2016
Fußballturnier am 6. Juni ehrt Opfer des Münchner Anschlags von 2016
Ein am 6. Juni ausgetragenes Fußballturnier gedachte der Opfer des Münchner Anschlags von 2016. Die von Hasan Leyla organisierte Veranstaltung brachte die Gemeinschaft zusammen, um der Verstorbenen zu gedenken. Die Initiative München erinnert bezeichnete die Opfer während der Gedenkfeier als „Engel“.
Der Anschlag ereignete sich am 22. Juli 2016, als ein Attentäter das Olympia-Einkaufszentrum, ein benachbartes McDonald’s-Restaurant und eine U-Bahn-Station ins Visier nahm. Neun Menschen kamen ums Leben, darunter Hasan Leylas 14-jähriger Sohn Can Leyla. Zunächst als Amoklauf eingestuft, wurde die Tat später als rechtsterroristischer Akt neu bewertet.
Das Turnier diente als Symbol der Einheit im Gedenken. Das Team OEZ erinnert, das alle Opfer vertrat, gewann die Veranstaltung. Guiliano Kollmann, ein weiteres Opfer und leidenschaftlicher Fußballer, hatte 2017 das erste Turnier inspiriert, das sein ehemaliges Team zu seinen Ehren gewann.
Hasan Leyla konzentriert sich nun auf die Vorbereitungen für die Gedenkfeiern zum zehnten Jahrestag am 22. Juli 2026. Die Initiative München erinnert hält das Andenken an die Opfer durch Gemeinschaftsveranstaltungen wach.
Das Turnier am 6. Juni bot Raum für Reflexion und Zusammenhalt. Mit dem bevorstehenden zehnten Jahrestag planen die Organisatoren weitere Gedenkveranstaltungen. Das Vermächtnis der Opfer bleibt zentral für Münchens Bemühungen, der Verstorbenen zu gedenken.






