27 January 2026, 02:04

Fürths Lichtermeer verbindet Trauer und Hoffnung für Familien in Not

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer großen Menge in einer Kirche mit einem Kerzenständer auf der linken Seite, die die Krönung von Wilhelm II. von Deutschland feiert, mit Text oben und unten im Bild.

Fürths Lichtermeer verbindet Trauer und Hoffnung für Familien in Not

Fürth nahm kürzlich am Worldwide Candle Lighting teil, einer jährlichen Veranstaltung, die trauernde Familien weltweit verbindet. Das Treffen, das stets am zweiten Sonntag im Dezember stattfindet, schafft eine symbolische "Welle des Lichts", wenn in jeder Zeitzone Kerzen entzündet werden. Die diesjährige lokale Initiative sammelte beträchtliche Spenden für benachteiligte Kinder in der Gemeinde.

Der Abend wurde von Martin Rassau, Botschafter eines Hospizvereins, moderiert. Er betonte die Bedeutung von Solidarität und gemeinsamer Verantwortung und setzte damit ein sichtbares Zeichen der Mitmenschlichkeit in der Fürther Gesellschaft.

Dr. Roland Hanke, der die Veranstaltung seit Jahren vor Ort organisiert, erweiterte ihren Fokus über das bloße Gedenken hinaus. Unter seiner Leitung unterstützt die Initiative nun aktiv Kinder in Notlagen. Beim diesjährigen Treffen in Fürth kamen 18.648,75 Euro zusammen – der gesamte Erlös fließt in die Frühförderprogramme der Lebenshilfe Fürth. Die Gelder helfen Familien mit Frühgeborenen oder Risikoneugeborenen. Konkret profitieren davon die Schreiambulanz sowie das Nachsorgeprogramm Harl.e.kin, die beide entscheidende Unterstützung in der frühen Kindesentwicklung leisten.

Die Veranstaltung erhielt starke Unterstützung durch lokale Einrichtungen. Das Klinikum Fürth, das Mütterzentrum und Hospizdienste trugen maßgeblich zu ihrem Gelingen bei. Als Schirmherr unterstrich Bürgermeister Dr. Thomas Jung das Engagement der Stadt für die Sache.

Die gespendeten Mittel kommen direkt bedürftigen Familien zugute, indem sie spezialisierte Betreuungsangebote finanzieren. Die Frühförderstellen der Lebenshilfe Fürth verfügen nun über zusätzliche Ressourcen, um Frühchen und Risikokinder zu unterstützen. Der Erfolg der Veranstaltung zeigt, wie sehr sich die Gemeinschaft sowohl dem Gedenken als auch der konkreten Hilfe verpflichtet fühlt.