08 January 2026, 00:03

Fünfzig Schafe erobern spontan einen Penny-Markt in Unterfranken

Schafe grasen auf Gras mit Bäumen, Pflanzen und Himmel im Hintergrund.

Fünfzig Schafe erobern spontan einen Penny-Markt in Unterfranken

Fünfzig Schafe sorgen für ungewöhnlichen Auftritt in bayerischem Penny-Markt In Burgsinn in Unterfranken sorgte am Montag eine Herde von fünfzig Schafen für eine kurieuse Szene in einem Penny-Supermarkt. Die Tiere waren während ihres Durchzugs durch ein Industriegebiet von der Herde abgebüxt und in den Laden spaziert – ohne dass Menschen oder Tiere zu Schaden kamen.

Durch die automatischen Türen gelangten die Schafe ins Innere, angelockt von einem Snackbeutel. Einmal drinnen, streiften sie etwa 20 Minuten lang ungehindert durch die Gänge, während Mitarbeiter und Kunden dem Spektakel beiwohnten.

Schäfer Dieter Michler, der die Herde führte, alarmierte die Behörden, um die Tiere einzufangen. Die hinzugerufene Polizei half bei der Aktion und geleitete die Schafe problemlos wieder nach draußen. Der Supermarkt erklärte später, auf eine Rechnung für die Aufräumarbeiten zu verzichten – stattdessen bot man an, die Schafe ein Jahr lang zu "sponsern". Die Tiere hatten sich zuvor auf dem Weg durch das nahegelegene Gewerbegebiet von der Hauptgruppe getrennt. Michler und die Beamten trieben sie schließlich sicher zusammen und brachten sie zurück zur Herde.

Laut Supermarkt entstanden durch den kurzen "Einkaufsbummel" der Schafe weder Schäden noch Verletzungen. Der ungewöhnliche Besuch endete friedlich, sogar mit einer Geste der Verbundenheit seitens des Marktes. Der Vorfall hat inzwischen für Aufmerksamkeit über die skurrile Begegnung in Burgsinn gesorgt.